Zürcher DJane will neues Genre etablieren

DJ ZsuZsu meldet sich nach fast zehn Jahren Sendepause ins Nachtleben zurück. Mit ihrem neuen Projekt will sie grosse Wellen schlagen.

Um die Jahrtausendwende war DJ ZsuZsu ein gängiger Name im Zürcher Nachtleben. Nach einem Studium und einer Weltreise meldet sich die DJane nun mit einem neuen Projekt zurück. Mit einer Mischung aus aktueller elektronischer Musik und Sound der 50er-Jahre will die 36-Jährige ein neues Genre etablieren.

Eine Mischung aus 50er, Deep House und Elektro

«Der Klang der Musik aus den 50ern gefällt mir sehr: Er ist warm, melodiös und sehr fröhlich», sagt Susanna Sonderegger, so DJ ZsuZsu bürgerlich, gegenüber tilllate.com. Zusammen mit aktuellen Deep-House- und Elektro-Beats gäbe der Sound eine sehr tanzbare Mischung. Ihre Musik sei aber nicht mit Electroswing zu verwechseln. 50er-House, wie die Zürcherin das neue Genre nennt, sei durch Einflüsse von Swing bis zu Rock’n’Roll etwas ganz Neues. Aktuellstes Beispiel: Charles Aznavours «Parce Que Tu Crois» im Remix von Willy William.

Dass die Zürcher DJane das Partyvolk mit ihrem Sound begeistern kann, stellte sie vergangenen Monat an der Unashamed-Luxury-Party im Zürcher Kaufleuten unter Beweis. Auch wenn der Sound an der Party von DJ Cruz härter sei, passe sie mit ihrer Musik hinein. «Es war ein Hammerabend. Die Leute sind ausgeflippt», sagt DJ ZsuZsu. Dabei könne man die Leute nicht nur mit Remixes von Klassikern wie Frank Sinatras «Fly Me to the Moon» begeistern. «Deshalb arbeite ich mit fünf Produzenten in ganz Europa an neuen Songs.»

Inspiriert von «Breakfast at Tiffany’s»

Das nächste Mal tritt die 36-Jährige am Freitag beim Konzert von Electroswing-Star Parov Stelar in der Winterthurer Eishalle auf – ZsuZsu gestaltet das Rahmenprogramm. «Musikalisch passen wir natürlich perfekt zueinander», sagt die Zürcherin. Der österreichische Musiker treffe genau den Nerv der Zeit. Ihre eigenen Partyreihe «Breakfast at Tiffany’s», die vom gleichnamigen Filmklassiker mit Stilikone Audrey Hepburn inspiriert ist, wiederspiegle ihre Musik aber am besten. «Dort geht es nur um den 50s-House-Sound», sagt DJ ZsuZsu, «ich freue mich besonders auf die Party am 19. April im Galvanik in Zug.»

So hört sich 50er-House an:


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33 Kommentare

bluebell vor 5 Jahre
sehr schön! endlich ist sie wieder da und sie hat den mut was anderes zu bringen als diesen einheitsbrei der überall gespielt wird
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Schei** kommerz ist auf der Welt vor 5 Jahre
Das ist doch schon ein alter Hut ? hab schon 2008 Solchen Sound gehört... Aber alles is bessser als dieser Dupstep Müll... Schade das man heute alles Kommerziel machen muss...
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halon vor 5 Jahre
Respekt an den 50er Jahre Sound (Ich bin 95er) Aber das ist Vergewaltigung der Ohren. Gottseidank höre ich Hardstyle da ich bei diesem Genre nie eine Kommerzialisierung befürchten werde. Doch wenn schon, dann werden die Hippster vom Rawstyle vergrault und steigen schnell ab 😃
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Alain Guidoux vor 5 Jahre
Cool
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