Zu Besuch im luxuriösesten Tierheim der Schweiz

Der Verein «Zürcher Tierschutz» betreibt eines der wohl schönsten und grosszügigsten Tierheime des Landes. Wir einer jungen Tierpflegerin dort bei der Arbeit über die Schulter geschaut.

Unsere düsteren Vorurteile von beengenden Zwingern, winzigen Käfigen und herzzerreissend dreinblickenden Tieren, die unter tristen Bedingungen ihr ungewolltes Dasein in einem kalten Tierheim fristen, werden im Tierhaus vom Zürcher Tierschutz schnell zerschlagen. Das erst vor rund drei Jahren neu errichtete, fast acht Millionen Franken teure Gebäude bietet ungemein viel Platz für alle Tiere.

Am edlen Zürichberg, ganz in der Nähe des Zoologischen Gartens, betreibt der Verein ein Heim für obdachlose und verstossene Tiere (fast) aller Art: Hunde, Katzen und die üblichen Nager wie Ratten, Mäuse und Kaninchen finden hier Unterkunft. Aber auch bunte Singvögelchen und ausgefallene Exoten wie Bartagamen, Schlangen und hin und wieder gar die eine oder andere Vogelspinne.

Viel Platz zum Chillen

Zudem Schulungsräume für Mitarbeiterinnen und Helfer, eine eigens gesicherte Quarantäne-Zone und grosse Freiflächen für Auslauf im Grünen. Die 18-jährige Imana, die hier bereits im dritten Lehrjahr ihre Ausbildung zur Tierpflegerin absolviert, nimmt uns unter ihre Fittiche und führt uns einmal quer durch die beeindruckende Anlage.

Je nach Wesen, Charakter und Anspruch der Vier-(und auch Mehr- oder Weniger-als-Vier-)Beiner sind die Bewohner des Tierhauses in sauberen, geräumigen und lichtdurchfluteten Zimmern untergebracht. Jeweils mit viel Platz und Equipment zum Spielen, Verstecken und Chillen.

Auf der Suche nach Liebe und Familie

Imana und das gesamte Team des Vereins kümmern sich voller Hingabe um ihre tierischen Freunde auf Zeit. Denn obwohl hier mit fast allen Klischees über deprimierende Tierheime gebrochen wird, ist auch hier das Hauptziel, für jeden pelzigen, gefiederten und geschuppten Mitbewohner ein liebevolles Zuhause zu finden.

«Ich würde allen, die auf der Suche nach einem Haustier sind, raten, sich zuerst in Tierheimen umzusehen und nicht in Zoohandlungen oder bei Züchtern zu suchen. Es gibt viele heimatlose Tiere, die hier nur darauf warten, eine neue Familie zu finden.»

Nicht «nur» Streuner und Mischlinge

Das gilt auch für Leute, die von besonderen Rassen sehr angetan sind. Gerade im Tierhaus des Zürcher Tierschutzes finden sich nämlich auch immer wieder reinrassige Züchtungen, die von ihren Vorbesitzern aus verschiedensten Gründen nicht mehr länger behalten werden konnten.

Im Video oben gibts einen kleinen Eindruck von unserem Besuch im wohl schönsten Tierheim der Schweiz und dessen Bewohnern.

(Video von Dominik Kerschenbauer)


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19 Kommentare

vor 2 Monate
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love vor 2 Monate
jöööööö nimm bitte die Katzen!!!!
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Sabina vor 2 Monate
Toller Bericht! Es wäre so schön, wenn du den beiden Katzen ein Plätzchen schenkst! sind es die Perser? die sind wundervoll!
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Naddel vor 2 Monate
Gibt es nun ein Happy End für 2 der Katzen? Wäre toll wenn ihr weiter berichten würdet. Sehr Symphatischer Beitrag!
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