320 Millionen Jahre altes Naturdenkmal zerstört

Eine Gruppe von Teenagern demolierte einen Teil des hunderte Millionen Jahre alten Naturdenkmals Brimham Rocks. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hilfe bei der Suche nach den jugendlichen Übeltätern.

Eine der «balancierenden» Steinformationen der bekannten Brimham Rocks im englischen Summerbridge, wurde mehr als 320 Millionen Jahre allein von Mutter Natur berührt. Bis vor wenigen Tagen. Dann kam nämlich eine Gruppe verhaltenskreativer Teenager auf die Idee, den Felsen einfach mal eine Klippe runterzuschubsen und gleich auch noch ihre Namen («Siona», «Aliyah», «Lee & Chez» ) in die zerbröckelten Überreste einzuritzen.

Eines der beliebtesten Ausflugsziele Englands

Die Jugendlichen wurden dabei beobachtet, wie sie den grossen Sandstein durch die Aktion nicht nur von seinem Platz bewegten, sondern in Folge auch irreparabel beschädigten. Helen Clarke, Sprecherin des «National Trust», der nationalen Organisation für Orte von historischem Interesse und Naturschönheiten, ist erbost und irritiert: «Vielleicht haben gewisse Leute Spass an Zerstörung. Es ist aber einfach nur grundlos und unnötig.»

Zehntausende Touristen besuchen jährlich die geschützte Landschaft, die mit ihren aussergewöhnlichen – über Hunderte von Millionen Jahren durch Wind und Wetter gestalteten – Naturdenkmälern zu den beeindruckendsten und beliebtesten Ausflugszielen Englands gehört.

Polizei bittet um Mithilfe

Wer Lee, Chez Aliyah und Siona nun genau sind und wie die Vandalen zu bestrafen sind, steht noch nicht fest. Ein Statement der für North Yorkshire zuständigen Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Identifikation der jugendlichen Übeltäter.

«Der Schaden ist unbezahlbar und nicht zu beheben. Ausserdem wurde der Tatort in potentiell nachhaltig gefährlichem Zustand hinterlassen. Die Täter könnten durch ihr Vergehen nicht nur sich selbst, sondern auch andere Besucher der Brimham Rocks erheblicher Gefahr ausgesetzt haben.»
 


Kommentar schreiben

194 Kommentare

Nadine Richli vor 1 Monat
Wozu die Aufregung? Einfach wieder reparieren. Haben wir mit dem Rheinfallfelsen schon mehr als ein Mal gemacht. Und nichts in der Natur ist für die Ewigkeit.
0
10
Antwort
benni vor 1 Monat
Die Musik im Video ist so traurig, als wäre jemand gestorben. Dabei ist es nur ein Stein. Ich glaube es gibt schlimmeres. Vielleicht mal einen Blick nach Syrien werfen. Was dort täglich passiert ist wirklich schlimm.
5
43
Antwort
Antwort von Hausi vor 1 Monat
Deine Argumente sind Tatsache und doch, beginnt auch in deinem Leben das Detail bei Dir. Falls Dir etwas passiert und Du Organe brauchst, kann man auch sagen, "wir sparen sie auf für jemand Wichtigen, es ist ja nur ein blöder Furz". Hirn einschalten und Klappe ausschalten, heisst die neue Devise und trifft bei Dir zu...
6
0
Antwort
Noob vor 1 Monat
Bei zehtausen Touristen die die Stattbesuchen ,rechnet sich also Anreise eine Mahlzeit diverse Getränke, ein Suvenier und andere ausgaben, kommt ma so vielleicht auf 50Pfund pro person mal 10'000 kommt ,an also auf allermindesten 500000 Pfund pro jahr. Da aber sicher viele gleich mehrere Tage bleiben und somit auch noch im Hotel übernachten, sind es dann eher 50'000'000 pfund pro jahr die diese Touristen in der Stadt ausgeben.Und dass alles wegen so einem bekackten Felsen. Ihr könnt euch also die tracht prügel die die kassiren werden so ungefähr vorstellen.
4
8
Antwort
Sind das die schlechtesten Crowdfunding-Projekte der Welt?

Sind das die schlechtesten Crowdfunding-Projekte der Welt?

video
Gruppensex führt zu Heiratsantrag

Gruppensex führt zu Heiratsantrag

video
«Essen gehört einfach nicht ins Tram»

«Essen gehört einfach nicht ins Tram»

video
Youtuberin verweigert ihren Fans Umarmungen

Youtuberin verweigert ihren Fans Umarmungen