So sieht ein Social-Media-Friedhof aus

Ob wir ohne Facebook, Instagram und Tinder überleben würden? Wahrscheinlich nicht. In 50 Jahren könnte das aber durchaus anders aussehen. Das zeigt uns zumindest ein rumänischer Künstler.

Dass Social Media seit einigen Jahren einen ziemlich grossen Teil unseres Lebens fest im Griff hat, zeigt unsere ständige Sehnsucht nach Likes und Fame. Nicht zuletzt beweisen es auch die Millionen auf den Konten unzähliger insta-famous und youtube-versierten Influencern. Und diese werden zum Beispiel durch einen 60-fränkigen Kurs angehäuft, in dem dir ein Spitzen-Youtuber seine ultrageheimen Geheimtipps des Influencer-Einmaleins mit auf den Weg gibt.

Doch was passiert mit den sozialen Netzwerken, wenn sich die Generationen «Instagram», «Tinder» und «Pinterest» mit 70 in keinen knappen Bikini mehr zwängen und das schüttere Haar nicht mehr in den Man-Bun passt?

Heruntergekommene Neonschilder

Andrei Lacatusu, selbstgelehrter Meister der digitalen Kunst, schildert in seinem Projekt genau dieses Szenario. Mit «Social Decay» zeigt er, wie eine Begräbnisstätte voller Social-Media-Plattformen so aussehen könnte. Statt Grabsteinen mit «RIP Hashtag»-Inschriften, stellt der Künstler aus Bukarest auf seinem Computer allerdings die zerstörte post-apokalyptische Welt der sozialen Medien anders dar. Und zwar mittels rostigen, heruntergekommenen 3D-Neonschildern der Firmenlogos.

Das «Google»-Schild mit abgefallenem Buchstaben, die «Instagram»-Leuchtschrift ganz ohne den Glamour der Insta-Beautys und die «Tinder»-Flamme erloschen – so sieht das Social-Media-Universum aus, wenn sich kein Schwein mehr dafür interessiert. Und ganz unwahrscheinlich scheint diese Zukunft gar nicht mal, schliesslich haben wir schon so einige dieser Apps in den virtuellen Abfalleimer befördert.


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6 Kommentare

Mensch vor 6 Monate
Fakebook und Co. brauche ich nicht, Skpye ist genug es zeigt niemanden irgend etwas und ich kann mit Fakenamen arbeiten und Leute können mich nur finden in dem Ich ihnen mein Accountnamen gebe und wen ich nicht "kennenlernen" möchte muss ich auch nicht akzeptieren oder einladen. Skype wird auch Fakebook und Co überleben da es ein Hilfsmittel ist und nicht ein Suchtmittel.
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Chris vor 6 Monate
"ob wir überleben würden? wahrscheinlich nicht..." Doch sogar sehr gut. Ich denke, es wäre sogar besser, man hätte diesen Schrott nie erfunden. Dass Twitter & Co. natürlich der Medien, Linken, Grünen usw. liebstes Kind sind, ist auch klar. Ohne können sie niemanden mehr provozieren und dann keine Skandälchen mehr abdrucken.
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Hate Trump vor 6 Monate
Die Frage ist, wie sieht es politisch aus. Wenn es so weitergeht mit den Streitereien um den Amerikanischen Präsident Trump, schon klar sieht es in 50 Jahre so aus.
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was' nur los mit euch? vor 6 Monate
"ob wir überleben würden? wahrscheinlich nicht..." Viele scheinen wahrlich schon echt verlorene Seelen zu sein... Ich hatte noch nie ein Profil bei einer der 3 genannten Seiten... Geht mehr als wunderbar. Wie arm muss man eigentlich sein, dass man ständig Einblicke in andere Leben will, und, oder aber, dass man seine Kontakte nur über so 'ne Kackseite eines Grossunternehmens pflegen kann? Dass diese Dienste nicht einfach gratis und franko sind, sondern dass die Währung mit der ein jeder bezahlt die Daten sind, diese Wissenslücke herrscht sowieso bei fast allen vor. ade kiddos
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