Wer kauft sich von uns die meisten Sextoys?

Die Statistik eines Schweizer Online-Erotikshops offenbart unsere Sextoy-Vorlieben. Überraschung: In ländlichen Kantonen glühen die Kreditkarten für versauten Kram.

Die Schwyzer sind Meister. Nein, sie haben keinen Pokal für herausragende sportliche Leistungen eingesackt, sondern sich im Vergleich mit allen Schweizer Kantonen im vergangenen Jahr übers Netz am meisten Toys für sexy Momente zugelegt. Wir korrigieren: Sie haben sich also doch eine Trophäe für ausserordentliche körperliche Betätigung verdient.

 

Wie die Statistik des Online-Erotikshops Amorana zeigt, sind die Schwyzer aber nicht die einzigen sexuell experimentierfreudigen Eidgenossen: Auch die Bewohner der Kantone Uri und Glarus haben sich dank exzessiven Sextoy-Einkäufen einen Platz in den Top 3 gesichert. Die Leute in Basel-Stadt scheinen hingegen keine Fans von elektronischer Stimulation zu sein und belegen den letzten Platz.

 

Sind Landeier experimentierfreudiger?

 

Wie kommt es, dass gerade Kreditkarten von Bewohnern fern von Grossstädten für Sextoys glühen? «In ländlichen Gebieten ist die Bevölkerung kinkier unterwegs», sagt Alan Frei, Mitgründer von Amorana. Konkreter: Weil das Angebot von sonstigen Unterhaltungsmöglichkeiten beschränkter sei als in urbanen Gegenden, würden auf dem Land halt eher sexuelle Praktiken ausprobiert und geübt. Sex als Zeitvertrieb, wenn mal gerade keine Dorfparty geplant ist, also.

 

«Ausserdem existieren in ländlicheren Regionen nur wenige Sextoy-Läden», so Frei weiter. Und da arbeitet dann vielleicht auch gleich noch die Freundin der Cousine. Wer also am nächsten Tag nichts zu seinem Einkauf in der Gossip-Sparte des Dorfblattes lesen will, kauft sich seinen Dildo, Analplug oder die Kondome lieber gleich online. Verständlich.

 

Die Statistiken zeigen zudem, welche Sextoys im virtuellen Einkaufswagen der verschiedenen Kantone landen – und da liegt der Womanizer ziemlich weit vorne. Ebenfalls verständlich. Erwachsene im Alter zwischen 25 und 34 pimpen ihr Sexleben übrigens am häufigsten mit externen Hilfsmitteln auf. Kein Wunder, dass die Schweiz in vergangenen Jahren massiv aufgeholt hat, was den Kauf von Erwachsenenspielzeug betrifft. Well done, finden wir.


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46 Kommentare

M.Williams vor 3 Monate
Wow jetzt weiss es jedes Kind ! BRAVO
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David vor 3 Monate
Vielleicht nutzen die Städter einfach bessere Online-Shops als Amorana?
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Mike vor 3 Monate
Wow Mumu to go gibts das jetzt bei Starucks ?
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Mike vor 3 Monate
Aaaahhha jetzt weiss ich entlich wie eine Mumu aussieht
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