Sex-Roboter können künftig «Nein» sagen

Der wohl berühmteste Sex-Roboter der Welt wird künftig ab und an keine Lust auf Geschlechtsverkehr haben.

Dr. Sergi Santos, der Vater und Schöpfer von Samantha, entwarf eigenhändig eine digitale Liebesgefährtin und rettete damit nach eigenen Angaben seine Ehe. Der Roboter würde seine Wünsche erfüllen, wenn seine Frau – die mit ihm gemeinsam am Sextoy bastelt – gerade keine Lust auf Sex hätte.

Aus der zu Beginn regungslosen Puppe ist mittlerweile ein vibrierendes, berührungsempfindliches Etwas geworden, das weltweit Aufmerksamkeit erregte. Und auf Anregung von Santos’ Frau dürfte Samantha bald noch einen Schritt in Richtung Mensch machen. Mit Hilfe von Methoden der künstlichen Intelligenz wird sie nämlich bald sagen können: «Sorry, heut hab ich keinen Bock.»

Kein Vibrieren gegen den Willen

Gegenüber «Daily Mail» erklärt Santos, dass Samantha in einen «dummy»-Modus wechseln können wird, wenn ihre Körpersensoren aggressives oder respektloses Verhalten feststellen – oder wenn sie von den Aktionen ihres potentiellen Liebhabers gelangweilt ist. Was auch immer das genau heissen mag.

Als Resultat wird Samantha die Bullen rufen, sich wegen sexueller Belästigung beschweren und eine Twitter-Kampagne starten – nein, wird sie natürlich nicht. Sie wird sich weder wehren noch aufbäumen, sondern schlicht nicht vibrieren oder sonst wie mit dir interagieren, wenn du sie gegen ihren «Willen» penetrierst.

Nötige Entwicklung oder Dummheit?

Samantha ist als Open-Source-Projekt konzipiert. Das heisst, wenn dir ihre sexuellen Vorlieben nicht gefallen, kannst du sie selbst umprogrammieren – falls du auf so was stehst. Der Sexroboter soll um die 4750 CHF kosten – ein Erscheinungsdatum ist noch nicht festgelegt.

Ist das eine unterstützenswerte Entwicklung, weil Konsens beim Sex so breiter diskutiert wird? Oder ist das eher schwachsinnig, da diese mehr oder weniger konsequenzlose sexuelle Ablehnung nur das Thema aufweicht und höchstens schräge Typen dabei bestärkt, ein «nein» zu ignorieren? Erzähl uns deine Meinung in den Kommentaren.


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85 Kommentare

Ralf Berger vor 25 Tagen
Wie der Roboter sagt nein ? Mach mal einen Restart und das Problem ist behoben...
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Abe Turner vor 26 Tagen
Bäh, der sieht ja aus wie Angelina Jolie. Potthässlich. Eigentlich kommen ja Roboter meist aus Japan. Hätte mich jetzt aber auch sehr gewundert, wenn da jetzt ein Name eines Japaners als Urheber dieses Monsters gestanden wäre. Die haben bekanntlich Stil. Aber wenn wir gerade schon bei natürlichen Vorbildern sind: Wie sieht's beim Roboter eigentlich aus mit Brüsten amputieren? Nur so der Authentizität wegen...
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Alex vor 26 Tagen
In Ordnung. Dann muss aber auch der Vibrator der Zukunft einfach mal seinen Dienst quittieren wenn die Frau ihn sich einfach so ohne zu Fragen reinschiebt. Alles andere prägt ja nur das Bild des immer verfügbaren, immer steifen Mannes. Ich wette an der stelle sehen das Feministinnen aber ganz anders :-D
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Antwort von vor 26 Tagen
Naja..Aber irgendwie ist es doch schon ein Unterschied, ob Du ne Puppe hast, die von oben bis unten bis innen ne Frau verkörpern soll oder so ein kleines fallusförmiges Brumsedingens? Wenns so nen Mannsroboter gäb, keine Frage,aber so..hm..
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