Stau, Dreck und ein neues Video

Um den Clip zu seinem neuen Song «All The Way» zu drehen, reiste Alex Price nach Paris. Dort lernte der DJ die französische Hauptstadt so richtig kennen.

Eigentlich sollte man meinen, ein Videodreh sei eine entspannte und lockere Sache. Wer jedoch schon einmal auf einem Set mit dabei war, weiss was ein solcher Dreh beinhaltet: Hektik, Wartezeiten, Pannen und nur wenig Schlaf. In Anbetracht eines knapp bemessenen Zweitagesdrehs keine leichte Aufgabe. Die Stadt der Liebe empfing Alex Price denn auch mit ihrer unberechenbaren Art. Die Produktionscrew und die beiden Models mussten sich beugen und dem «Laissez-faire» den Vortritt lassen. Platzverweise, Polizeikontrollen und entwendete Kameraobjektive waren dabei nur ein paar Schnippchen, welche Paris den Beteiligten schlug. «Am schlimmsten war die dreistündige Autofahrt in der Rush Hour. Nichts ging mehr. Wir steckten mitten im Herzen von Paris fest», sagt der Schweizer Plattenleger rückwirkend und schmunzelt.

«Sind Sie high?»

Alles andere als witzig war zudem eine Polizeikontrolle inmitten der Banlieu. Die Gendarmerie drängte den DJ in seinem Volvo zur Seite, verlangte die Ausweispapiere und fragte, ob er Drogen im Wagen hätte. Ein skurriler Moment für Price: «Wenn man von Sicherheitskräften drei Male aus verschiedenen Parkhäusern geworfen wird, ist die Polizei mal eine nette Abwechslung», lacht der 29-jährige DJ. «Paris ist und bleibt eine meiner Lieblingsstädte».

Bewegung im Clip

Trotz allem war die Stimmung zwei Tage lang durchwegs gut. «Erstaunlich. Uns wurde der Zeitplan durcheinander gewirbelt, wir mussten improvisieren. Und doch waren alle stets gut gelaunt», so Price. Vor allem die beiden Models Verena Kosheen und Sero Demir konnte der Stress nichts anhaben. Trotz der sich stets wiederholenden Szenen und dem Location-Wechsel liessen sich die Darsteller nichts anmerken. Das war auch gut so. Immerhin bilden die beiden den zentralen Punkt der Geschichte des Clips. Darin jagt Sero der schönen Verena quer durch Paris hinterher, nachdem er sich in die Rollschuhfahrerin verguckt hat. Wie aber kommt man auf eine solche Story? «Wir wählten bewusst ein Rollergirl aus, um Bewegung in den Clip zu bringen», erklärt Alex Price. Und weshalb Paris? «Paris ist eine Stadt von Welt. Sehr international. Die französische Hauptstadt bot einfach die perfekte Kulisse.»

Clips aus Nashville

Leider konnte der Sänger Jeffrey James, der im Song «All The Way» zu hören ist, nicht nach Paris reisen. Also nahm der gebürtige Amerikaner die Aufnahmen zum Clip gleich in seiner Heimatstadt Nashville auf. Die Szenen werden mit diesen aus Paris schlussendlich zusammengefügt. Überhaupt gilt es jetzt, eine Menge Filmmaterial zu schneiden. «Wir haben derart viel gedreht, dass ich keinen Überblick mehr habe. Aber wie bereits bei meinem letzten Clip zum Song Satellites, ergibt das ganze Chaos am Ende irgendwie einen Sinn», sagt Alex Price hoffnungsvoll und lacht.


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7 Kommentare

sarah CC vor 4 Jahre
hani am miley cyrus conci gseh!!!!
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MrPerfect vor 4 Jahre
Sympatischer Typ!
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safira vor 4 Jahre
Good looking model
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bumblebee 808 vor 4 Jahre
Wieso ist heute jeder produzent ein dj?
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