Wieso geben Menschen für diese Kleider Geld aus?

Ein norwegisches Modehaus erobert mit der weltweit ersten rein digitalen Streetstyle-Kollektion die Herzen der Instagram-Stars – und tut dabei der Umwelt etwas Gutes.

Du brauchst mal wieder ein neues Designer-Outfit, um dein Insta-Game fresh zu halten? Je ausgefallener die Klamotten, umso besser. Schliesslich will man Aufmerksamkeit erregen, damit grosse Brands auf einen zukommen und für fancy Fashion-Fotos richtig Kohle lockermachen.

Das Problem ist nur, dass du es dir als angehender Influencer noch nicht so wirklich leisten kannst, dir ständig teures Zeugs von angesagten Labels kaufen zu können. Das norwegische Kult-Modehaus «Carlings», bekannt für sein sorgfältig kuratiertes Streetstyle-Sortiment, hat sich deinem Problem angenommen und mit «Neo-ex» die weltweit erste kommerzielle rein virtuelle Modekollektion geschaffen.

Vom Einkaufswagen direkt in den Insta-Feed


Das bedeutet im Klartext und in der Praxis: Die durchdesignten High-Street-Fashion-Teile existieren nur in digitaler Form, quasi als Download. Wie bei regulärem Online-Shopping wählst du im Webstore des Brands deine Lieblings-Looks aus, klickst auf den Einkaufswagen und bezahlst mit den üblichen Methoden wie Kreditkarte oder Paypal. Die einzelnen Produkte kosten zwischen umgerechnet maximal 35 Franken.

Anstatt allerdings lange auf ein Paket warten zu müssen, um dann eventuell sogar noch herauszufinden, dass dir die ausgewählten Kleider gar nicht passen oder gefallen, sparst du dir diesen Stress. Das Designer- und Programmierer-Team von Carlings montiert nämlich ganz einfach digital deinen Einkauf per speziellem digitalen Bearbeitungsverfahren auf ein Bild von dir.

Digitaler Laufsteg schont natürliche Ressourcen


Und schwupps – schon kannst du dich deinen Followern in perfektem Outfit präsentieren und all das zu einem Bruchteil der Kohle, die du für reale Designerklamotten ausgegeben hättest. Als Draufgabe hilfst du auch noch dabei, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Denn solange du kein Mitglied einer Weltuntergangssekte bist, wird es dich freuen, dass 100 Prozent der Umsätze direkt dem Verein «WaterAid» in die Taschen, der bewussteren Umgang mit natürlichen Ressourcen fördern möchte.

In den letzten zehn Jahren habe sich die Mode von der Strasse zu sozialen Medien hinbewegt. Plattformen wie Instagram seien heute virtuelle Laufstege für Millionen von Menschen, die sich auf verschiedenste kreative Weisen ausdrücken, weiss Carlings CEO Ronny Mikalsen. Er erklärt: «Mit Neo-ex wollen wir uns und die gesamte Branche herausfordern, den nächsten Schritt zu unternehmen, um zu erforschen, wie Mode in der nicht so fernen digitalen Zukunft existieren kann.»


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8 Kommentare

Pepe vor 7 Tagen
Was ich an der Web-Site schlecht finde ist, das man die Kleider vom Digital Shop... nicht physisch kaufen kann
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Antwort
Caramba vor 7 Tagen
Ich trage auch gerne die Mode von CG17 was ist daran so schlimm? Jeder gibt für was anderes Geld aus.
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Ganz einfach vor 8 Tagen
Weil sie dumm sind. Die Menschen sind dumm unglaublich dumm, es gibt nichts dümmeres auf dieser Welt. Leider sterben die besonders Dummen jedoch nie aus.
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MutterErde vor 8 Tagen
Schöne kranke Menscheit In die Kamera grinsend in den Abgrund stürzend...
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