Prügelrapper drei Jahre aus Schweiz verbannt

US-Rapper Necro erhält nach der Prügelattacke auf seine Vorgruppe in Zürich ein Einreiseverbot. Auf Facebook brüstet er sich für seine Gewalttat.

Der amerikanische Rapper Necro wurde laut eigener Aussage für seine Prügelattacke am vergangenen Freitag im Zürcher Komplex 457 (20 Minuten berichtete) für schuldig erklärt. Stolz erzählt der 39-Jährige auf Facebook, wie er ein Einreiseverbot und eine bedingte Freiheitsstrafe erhielt.

«Ich wurde aus der Schweiz verbannt, weil ich einen drauf gemacht habe», schreibt Necro auf Facebook. Der jüdische US-Rapper wurde in der Nacht auf Samstag zusammen mit seinem Sicherheitsmann und Sidekick Mr. Hyde verhaftet. Grund: Bei einer Auseinandersetzung während dem Konzert des 39-Jährigen verprügelten die Amerikaner sechs Leute – darunter die Zürcher Vorgruppe I.B.S. und Sicherheitspersonal des Zürcher Konzertlokals Komplex 457 – spitalreif.

Ganzer Fall auf Facebook publik gemacht

Necro macht indes keinen Hehl daraus, für Körperverletzung in vier Fällen angeklagt worden zu sein. So posaunt der Rapper auch gleich das Urteil auf Facebook heraus: Er sei zu einem Einreiseverbot von drei Jahren und einer bedingten Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt worden. Auf Anfrage von tilllate.com bestätigt die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich die Strafe. Zum konkreten Fall von Necro dürfen sich die Bundesbehörden, die das Einreiseverbot verhängten, aus Datenschutzgründen nicht äussern. Gemäss Gesetz sind jedoch Einreiseverbote von bis zu fünf Jahren möglich.

Laut Necro hätte es sich bei seiner Tat um Selbstverteidigung gehandelt. Wie Selbstverteidigung hört sich seine Schilderung des Vorfalls aber überhaupt nicht an. «Hyde hat den ersten Typen mit einem Schlag ausgeknockt und ihm dann noch einen Tritt verpasst. Dem Ersten, dem ich eine verpasste, schlug ich direkt die Zähne aus – der war auch nach ein paar Schlägen K.O. Danach haben wir uns um alle anderen gekümmert, die ein Problem hatten», schreibt Ron Raphael Braunsteins, so der Rapper bürgerlich, in seinem Facebook-Statement. Gleichzeitig brüstet sich Necro damit keinen Kratzer davon getragen zu haben und die Verletzten mit Hilfe der Anklageschriften als Verräter und «Hater» entlarven zu können.


Kommentar schreiben

47 Kommentare

StreetVillain vor 3 Jahre
Wenn ihr justin bieber i.b.s fans seid, DANN GEHT NICHT an death rap shows. Dort gehört pogen, l bowing und brawling zum guten ton liebe prinzessinen. Wenn du chum fums krassischte ghetto fums züri muesch chönne iistecke. Viva Necro!
3
1
Antwort
Catweazle vor 3 Jahre
Primitiv wie immer. Aber ich höre ja kein HipHop, deßen glorreiche Zeiten waren die 90er, da hatte es noch Niveau und Stil.
0
0
Antwort
s.gerber vor 3 Jahre
Das sind je alles so möchtegern Rappers!!Ich höre je seid ewigkeit METAL!Metalmusik ist viel ehrlicher und es gibt auch nicht immer so Kindergarten Schlägereien und Gewalt!In dem Sinne
1
2
Antwort
Antwort von andrin vor 3 Jahre
necro ist auch metalfan...
1
0
Antwort
video
Angestellter spuckt heimlich ins Essen

Angestellter spuckt heimlich ins Essen

Die absurdesten Dinge, die Kanye je sagte

Die absurdesten Dinge, die Kanye je sagte

video
Designer-Outfits kann man jetzt mit Drogen bezahlen

Designer-Outfits kann man jetzt mit Drogen bezahlen

«Kein Wunder haben so viele Männer Affären!»

«Kein Wunder haben so viele Männer Affären!»