Pärchen finanziert Weltreise mit Pornos

Die Liebe zwischen Paolo und Kim begann mit einem gemeinsamen Dreier. Jetzt reisen sie um die Welt und finanzieren sich mit Sexfilmen.

Üblicherweise lernen sich zwei Menschen kennen, gehen vielleicht auf ein Date oder zwei und landen irgendwann gemeinsam in der Kiste. Und vielleicht – nur vielleicht – führt das alles zu einem Dreier oder einem privaten Sextape. Wenn überhaupt.

Beim 28-jährigen Paolo und der 23-jährigen Kim lief das ganze umgekehrt: Sie hatten gemeinsam Gruppensex und begannen erst danach, sich zu daten und gemeinsam Kaffee zu trinken. Und so ungewöhnlich wie ihre «How I met your mother»-Story ist auch ihr Alltag. Sie reisen um die Welt, drehen Pornos – täglich und am liebsten in der Öffentlichkeit – und finanzieren sich so ihr Nomadenleben.

Wir haben uns mit Kim unterhalten, um herauszufinden, wie die beiden begonnenen haben, ihr Sexleben ins Netz zu stellen, weshalb sie gerne mit ihren Fans chatten und wie sich ihre erste Live-Sex-Session angefühlt hat.

Kim, erzähl mal: Wie habt ihr euch kennengelernt?

Wir arbeiteten beide bei verschiedenen Abteilungen des gleichen Unternehmens und haben uns nur einmal bei einem Ausflug getroffen. Als uns ein gemeinsamer Freund zu einer Party einlud, verstanden wir uns verdammt gut, begannen miteinander rumzumachen und landeten dann mit einer anderen Frau, die wir voll cool fanden, im Bett. Da bemerkten wir, dass wir ziemlich fest aufeinander standen und begannen uns zu daten.

Das heisst ihr wart beide damals schon ziemlich aufgeschlossen?

Wir kamen beide aus ziemlich langen Beziehungen und wollten unser Sexleben geniessen. Und das entwickelte sich dann ziemlich natürlich zwischen uns – auch weil wir beide die Schnauze voll von Eifersucht und Unsicherheiten in Beziehungen hatten und immer versuchten, über alles vollkommen offen zu reden.

Wie kam es dazu, dass ihr begonnen habt, euch beim Sex zu filmen?

Als wir mit dem Daten begannen, arbeitete Paolo als Fotograf und lichtete mich sowieso die ganze Zeit ab. Als wir eines Tages beim Sex über unsere Fantasien redeten – wir lieben stundenlange 69-er-Sessions mit ein bisschen Quasseln zwischendrin –, begannen wir passende Pornos zu suchen, fanden aber nichts, das uns beiden gefiel. Und dann dachten wir: Wir könnten ja anfangen, selbst Sexvideos zu drehen.

Wie lief das zu Beginn bei euch?

Wir drehten an dem Tag ein kurzes Blowjob-Video mit dem Handy. Irgendwie gefiel uns das, also nahmen wir am nächsten Tag unseren Sex mit einer kleinen Actionkamera auf. Und dann begannen wir, das ernster anzugehen: Wir dachten uns kleine Storys aus und begannen loszulegen.

Ihr macht ja auch Live-Sessions mit Fan-Chats und vor der Webcam. Wie war da das erste Mal?

Wir waren beide unheimlich nervös und als wir die Übertragung starteten, sassen wir einfach da und grinsten doof in die Kamera. Danach machten wir ein bisschen Smalltalk mit den Usern im Chat, bis dann die erste Anfrage kam: Jemand wollte aus Paolos Kameraperspektive sehen, wie ich in verführe – er wollte das Gefühl haben, ich sei seine Freundin. Das taten wir auch und wir fanden das beide unheimlich heiss und verdienten sogar ein bisschen Geld damit. Am gleichen Tag machten wir gleich sechs Shows vor der Kamera.

 

5 years together and loving you more&more each day ? #love #couplegoals #kiss #picoftheday

Ein Beitrag geteilt von MySweetApple (@mysweetapplelive) am Jan 20, 2018 um 1:25 PST


Was für Videos dreht ihr am liebsten?

Unsere Amateurpornos sind für uns ja auch Dokumentationen unserer Reise und so ist eigentlich immer das neuste Video unser Liebling, da die Erinnerungen an den Ort noch frisch sind. Andere halten ihre Reise einfach auf Instagram fest – wir haben zusätzlich hübsche Sexvideos, in denen wir kleine Anspielungen versteckt haben: Unser Lieblingsobjekt in einem Hotelzimmer oder unsere Lieblingsstrassenecke einer spanischen Stadt beispielsweise.

Verdient ihr mittlerweile all euer Geld mit Pornos?

Während der ersten Monate arbeiteten wir noch parallel via Homeoffice für unser früheres Unternehmen. Irgendwann in Italien entschieden wir dann: Hey, das mit den Pornos macht viel mehr Spass und wenn wir all unsere Energie da reinstecken, könnte das funktionieren.

Und das funktioniert gut?

Es ist definitiv kein leicht verdientes Geld, denn du musst schon ziemlich viel Zeit und Arbeit dafür aufwenden. Aber derzeit können wir uns dank Abos ziemlich gut finanzieren.

Ihr geht ziemlich offen mit eurer Arbeit um. Wie finden es eure Eltern, dass ihr Pornos macht?

Unsere Eltern wissen (noch) nicht exakt, was wir so treiben – nur dass wir Nacktbilder und ab und an ein Video machen. Aber unsere Geschwister sind ziemlich stolz auf uns und besuchen uns auch ab und an auf unseren Reisen. Und auch von unseren Freunden haben wir bisher noch keine negativen Rückmeldungen erhalten – die waren auch nicht überrascht, da wir immer ziemlich offen mit Sex umgegangen sind.

Derzeit seid ihr im südamerikanischen Dschungel – wo gehts als nächstes hin?

Eigentlich hatten wir vor, uns diesen Sommer irgendwo in Europa einen kleinen Hof mit Tieren und viel Natur zu besorgen. Aber jetzt haben wir bereits neue Reisepläne geschmiedet und gehen wohl nach Australien und später nach Asien.

Paolo und Kim veröffentlichen ihre Videos unter dem Namen «MySweetApple». Mehr zu ihnen findest du auf Instagram oder Twitter.


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208 Kommentare

Peter vor 7 Monate
Wer so was sehen will muss ja echt einsam sein. Sowas finde ich einfach nur Geschmacklos und echt wiederlich🤮🤮🤮
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Amor der Liebesgott vor 7 Monate
Ich verstehe die Aufregung nicht. Ihr regt euch auf über den ältesten Job der Welt, Ficken vor Publikum. Dumm sind vor allem die, die Montag bis Freitag von 07:30 - 17:30 Uhr arbeiten und dann über andere herziehen die es sich einfach gemacht haben. Klar sind viele Pornosternchen keine Intelligenzbestien aber auch da gibt es gelernte und studierte Leute. Joanna Angel hat Filmwissenschaften studiert, Lorelei Lee ist Creative Writer, Asia Carrera hat einen IQ von 152 usw... Habe vergessen wer den Doktor in Physik hat aber alle haben über 300 Filme gedreht in der Pornobranche. Viele sind Mütter und haben Familien die sie Lieben. Ich finde das ist völlig ok und sie sehen glücklich damit aus. Ausserdem sind sie Sexuell sehr aufgeschlossen und jung. Mit 50 hätten sie es bestimmt nicht mehr gemacht. Stellt euch mal folgende fragen: Wer sagt das Monogamie die beste Beziehungsart ist? Ist es Untreu wenn die Partner eine offene Beziehung haben und sie offen auch über ihre Liebeleien reden? Also ich würde gerne mit meiner Freundin so was machen wenn sich meine Freundin getrauen würde. Kinder haben mit Nacktheit kein Problem und machen auch kein Riesentamtam drum. Ich glaube eher das es zu viele Bauern und altertümliches denken vorhanden ist und deshalb über etwas versucht wird zu lästern das man selber noch gar nicht versteht.
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How I met your Mothers Muschi? vor 7 Monate
Die Zwei und deren Story haben absolut gar nichts mit "How I met your mother" gemeinsam. Weder haben sich die Protagonisten dieser Serie beim Vögeln kennengelernt, noch lecken sie sich öffentlich durch die Weltgeschichte um sich ihr Feriengeld zu verdienen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass deren zukünftige Kinder grosse Freude daran haben, dass ihre ganzen Schulkollegen (und der Rest der Welt) das ausgiebige Kennenlernen ihrer Eltern so im Detail nachverfolgen können. Wäre das bei Ted Mosby auch der Fall gewesen, müssten seine Kinder ja nicht auf dem Sofa sitzen und seinen Geschichten lauschen, wie er ihre Mutter kennengelernt hat... Was die Beiden machen halte ich genau aus diesem Grunde nicht für sehr schlau. Aber in unserer extrovertierten Welt denken die Wenigsten über die langfristigen Folgen ihres Handelns nach. Weder über zukünftige Kinder, noch über die Tatsache, dass eine Beziehung irgendwann zerbrechen kann und solche Filme/Filmserien sich auf die künftige Partnersuche nicht unbedingt positiv auswirken werden. Zumindest dann nicht, wenn man sich ein Partner mit einem Minimum an Niveau sucht.
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Lenard vor 7 Monate
Einige Videos sind übrigens kostenlos auf den bekannten Seiten zu finden. Thank me later...
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