«Künstler» tötet Kakerlake auf elektrischem Stuhl

Ein philippinischer Mann richtet eine Küchenschabe durch einen zelebrierten Stromschlag hin. Der Shitstorm lässt natürlich nicht lange auf sich warten.

Der Bildhauer und selbsternannte Künstler Gabriel Tuazon aus der Stadt Pasig auf den Philippinen dürfte es in der nächsten Zeit nicht so einfach haben. Mit einer fragwürdigen Aktion brachte der junge Mann die halbe Netzgemeinde gegen sich auf: Er kreierte einen elektrischen Stuhl im Miniaturformat, mit dessen Hilfe er einer lebendigen Kakerlake tödliche Stromstösse versetzte.

Bizarrer Hinrichtungsprozess

Während andere kontroverse Künstler ihre Schock-Werke oft durch mehr oder weniger handfeste Argumente – die meist irgendetwas von wegen Sozialkritik und «der Gesellschaft den Spiegel vorhalten» beinhalten – verteidigen, bleibt Tuazon immerhin bei der Wahrheit. So absurd diese Wahrheit auch klingen mag.

«Es war sehr heiss draussen und ich habe mein Fenster aufgemacht. Da kam diese Kakerlake herein. Das hätte sie nicht machen sollen», erklärt der Filipino lapidar. Anstatt das Insekt lebendig wieder in die Freiheit zu befördern, konstruierte der Typ einen voll funktionsfähigen elektrischen Stuhl im Küchenschabenformat. Darauf band er die arme Kreatur fest und filmte den bizarren Hinrichtungsprozess.

Ekelhafte Leichenteile auf dem Tisch

Bizarr auch die Antwort auf die Frage, wie jemand nur auf solch eine brutale Idee käme: «Ich hätte sie auch erschlagen können, fand das aber ekelhaft. Ich wollte nicht, dass mein Tisch dadurch schmutzig wird. Also find ich die Kakerlake lebendig ein – und die Idee begann sich in meinem Kopf zu entwickeln.»

Wenig überraschend finden nicht nur Tierschützer die übertrieben grauenvolle Insektenentfernungsmethode von Gabriel Tuazon wenig erfreulich. Auf seiner Facebookseite wird er über und über mit Kommentaren zugeschüttet, die alles andere als freundlich sind: «Mit dir sollte man genauso verfahren, wie du mit dem Tier!», heisst es da etwa. Oder: «Wir Menschen können so grausam sein, wir haben unsere Menschlichkeit verloren. Wir sind schlimmer als jedes Tier.»
 


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156 Kommentare

Antinatalist vor 4 Monate
Wer ein guter Mensch ist, setzt keine Kinder auf die Welt. Jeder hat das Recht zu leben, aber keiner hat das Recht, einem anderen Menschen ein Leben aufzuzwingen. Wer jetzt mit Suizidratschlägen kommt, ist auf dem falschen Dampfer. Und wer sich über die hingerichtete Schabe nervt, soll, wenn Schaben sich in der eigenen Wohnung einfinden, bloss keine töten, sondern behutsam ins Freie befördern.
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na und? vor 4 Monate
Kakerlaken sind widerliche Biester und wahrscheinlich eine der wenigen Tierarten die der Mensch nicht ausrotten kann, auch wenn er es noch so angestrengt versucht.
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Antwort von Miss Anthropia vor 4 Monate
Im Umkehrschluss wird ein Schuh draus. Die Kakerlake kann den Menschen auch nicht ausrotten, egal, wie sehr sie sich anstrengt. Und der Mensch ist nicht minder widerlich.
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kein idiot vor 4 Monate
in der schweiz werden schweine zum schlachten doch oft mit elektroschocks betäubt....ich hasse unsere verblödete scheinheilige scheiss gesellschaft.wie viele finden das wohl geschmacklos und drücken sich zu mittag ein schönes schweineschnitzel rein?
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