Japaner lassen sich von Manga-Girls massieren

In Japan kannst du dich bald von Comicfiguren verwöhnen lassen. Sobald du die VR-Brille abnimmst, wartet aber eine böse Überraschung.

Manga-Figuren, die sich gegenseitig vernaschen, sind beliebt: Letztes Jahr landete der Begriff «Hentai» auf Platz zwei der am meisten gesuchten Begriffe auf Pornhub. Praktischerweise lassen sich animierte Figuren auch relativ einfach in die virtuelle Realität übertragen.

Das japanische Unternehmen Tora no Ana ist bekannt für Manga-Comics. Dieses Jahr erweitert es sein Angebot um eine neue Dimension: In einem Salon in Akihabara, quasi einer Nerd-Meile in Tokio, kannst du dich bald von animierten Mädchen massieren lassen.

Eigentlich knetet ein Dude an dir rum

Als Kunde im «VR-Entspannungssalon» setzt du dir einfach eine VR-Brille auf. Diese lässt dich eine Manga-Figur sehen, die dir die Füsse massiert. Laut Tora no Ana führt die Massage weiter bis zu den Schultern.

Weil wir uns in Sachen virtueller Realität immer noch im düsteren Mittelalter befinden und sich die taktile Wahrnehmung bisher nicht so einfach ansprechen lässt, ist allerdings menschliche Assistenz nötig. Während deinem Hirn also vorgegaukelt wird, dass dich gerade ein Mädchen verwöhnt, fummelt in Tat und Wahrheit ein (laut Werbeplakaten ziemlich stark behaarter) Typ an dir rum. Jedenfalls sind auf den Fotos der ersten Präsentation von Mitte August ausschliesslich Männer zu sehen – auch wenn es an Masseusen in Japan eigentlich nicht mangelt.

 

 

Lingerie nach Wahl

Während der Massage interagieren die Anime-Figuren auch mit den Kunden. So soll es möglich sein, Fragen der Manga-Figuren zu beantworten und sich andere Outfits zu wünschen. Dafür stellt Tora no Ana verschiedene Unterwäsche zur Auswahl – eine leicht sexuelle Konnotation lässt sich also nicht leugnen. Wie bereits beim Durchbruch der VHS-Kassette, der DVDs und der Bluray-Discs ist es einmal mehr die Erotik-Branche, die mit VR eine neue Technologie pusht.

Und wenn dir eine Manga-Massage nicht reicht (oder Japan einfach bizli zu weit weg ist): Ein Berliner Startup arbeitet gerade am ersten Bordell in der virtuellen Realität. Unser Interview mit den Gründern kannst du hier nachlesen.


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23 Kommentare

habibi vor 1 Monat
NANIIIIIIIIII ??
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Marktforscher Deluxe vor 1 Monat
Darüber werden sich auch die hässlichen/alten Prostituierten sicher freuen.
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Zettai Ryouiki vor 1 Monat
Genius as F*ck
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Vivi vor 1 Monat
Traurig wie die Kommentarschreiber Mangas und Anime schlecht machen. Das ist so lächerlich! "Marvel Comics sind scheisse." Vielleicht merkt ihr mit diesen Vergleich wie lächerlich eure Aussagen sind. Animes sind wie Filme- es gibt so viele Genres- für jeden was dabei. Aber ja- viele Schweizer sind halt sehr verschlossen und voller Vorurteile.
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