Japaner servieren letzte Mahlzeiten von Mördern

Wie schmeckt wohl eine Henkersmahlzeit? In einem japanischen Restaurant konnte man speisen wie John Wayne Gacy kurz vor der Hinrichtung.

Menschen töten, die Menschen getötet haben, um ihnen zu zeigen, dass es falsch ist, Menschen zu töten – die gute alte Todesstrafe. In den USA starben seit 1976 insgesamt 1,427 durch die Giftspritze. Alleine in Texas gab es dieses Jahr bereits wieder zehn Hinrichtungen.

Jedem Häftling, den die Todesstrafe erwartet, steht eine Henkersmahlzeit zu: ein letztes Essen nach freier Wahl, um den üblen Beigeschmack der tödlichen Injektion etwas zu überdecken. Das japanische Künstlerkollektiv Chim-Pom servierte in einem Pop-Up-Restaurant genau diese letzten Speisen der schlimmsten Mörder aller Zeiten.

John Wayne Gacy wollte KFC

Zwei Wochen lang blieb die morbide Küche namens «Ningen» (Deutsch: «Mensch») in Shinjuku, ein Bezirk im Westen Tokios, geöffnet. Auf der Karte stand unter anderem die Henkersmahlzeit von Gary Mark Gilmore, ein Mörder, der in seinem Prozess selbst die Todesstrafe forderte. Bevor er hingerichtet wurde, bestellte er sich Steak mit Kartoffeln, Kaffee und Milch.

 

 

Auch das letzte Mahl von John Wayne Gacy konnte man im «Ningen» probieren: Der Killer-Clown tötete mindestens 33 Menschen. Vor seiner Exekution verdrückte er einen Eimer KFC-Chicken, Pommes und Erdbeeren.

Falls du dir jetzt überlegst, nach Japan zu jetten, müssen wir dich jedoch vertrösten: Das «Ningen» schloss bereits am 28. Oktober seine Tore wieder. Du kannst die Henkersmahlzeiten aber selbst zubereiten. Der Fotograf Henry Hargreaves stellte sie für eine Fotostrecke namens «A Year of Killing» nach. Klick dich oben durch.


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20 Kommentare

Gourmet vor 13 Tagen
Bei diesen Menus sterbe ich lieber freiwillig ohne Mahlzeit.
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Emily vor 13 Tagen
Ja für solche Serienkiller ist die Todesstrafe gerechtfertigt, wenn so ein kranker Mensch aus reiner Lust und Laune einfach einen unschuldigen das Leben nimmt, habe ich kein mitleid, wieso sollen diese Monster weiter Leben nachdem sie auch den Angehörigen ihr liebstes ohne Grund weggenommen haben, ich sage es nochmal, ich hätte kein Mitleid!
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Memento mori! vor 13 Tagen
So traurig. Auch für uns alle wird es eines Tages eine letzte Mahlzeit geben. Ohne Ausnahme. Es ist gut, hin und wieder an diese Tatsache zu denken. Es wird a Wein sein - und i werd nimmer sein...
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Logisch Denker!!! vor 13 Tagen
Nur Vollidioten würden keine Todesstrafe haben wollen. Wie dumm kann ein Hirn sein, die Steuergelder der Einwohner als weniger wichtig zu erachten als das nutzlose Haushalten von solchem Pack. Das zeigt definitiv auf dass hier ein Teil der Bevölkerung def. das Stimmrecht aberkannt werden müsste. Genau die die unsere Gelder dümmlich für Nutzlose rauswerfen u.s.w.
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