Ikea kooperiert mit Weltraumbehörde NASA

Das schwedische Möbelhaus arbeitet mit Wissenschaftlern der US-Raumfahrtbehörde NASA zusammen. So entsteht eine ausseridische Kollektion, die das Weltall in unsere WG bringt.

 

Ikea ist nicht nur für skandinavischen Minimalismus zum kleinen Preis bekannt, sondern in den letzten Jahren auch immer wieder für seine Zusammenarbeit mit Grössen aus Kunst, Mode und Design. Walter van Beirendonck, Tom Dixon und Virgil Abloh, Gründer des Hype-Labels Off-White und neuer Chefdesigner von Louis Vuitton sind nur einige der grossen Namen, mit denen der Möbelgigant in letzter Zeit zusammengespannt hat.

Ganz aktuell greifen die Schweden jedoch sprichwörtlich nach den Sternen – und bringen mit der «Rumtid»-Kollektion tatsächlich Home-Accessoires, Beleuchtung und Funktionsmobiliar auf den Markt, das in Kooperation mit Wissenschaftlern und Forschern der US-Raumfahrtbehörde NASA entsteht.

Ökosysteme fürs Wohnzimmer


Die Produktpalette soll laut Ikea auf vier Unterkategorien aufgeteilt werden, die sich jeweils auf ein bestimmtes weltraumforschungsbezogenes Thema fokussieren: Zeit, Raum, Wasser und Luft. Die bisher bekannten Teile der Kollektion sind ein re-designter Luftreiniger, eine Ökosystem-Kapsel und ein auf Blockbaukasten-Konzept basiertes Möbelsystem, das aus «Holz und Reststoffen» zusammengesetzt sein soll.

«Wir möchten von extremen Umständen – wie im All – lernen und diese auf unsere Erde umpolen, mit dem Fokus auf Urbanisierung und das Leben auf kleinstem Raum», sagt Siri Skillgate, Teil des Designteams, das mit der Umsetzung vom «Rumtid» beauftragt ist. Neben der Partnerschaft mit der NASA und deren Weltraum-Erfahrungen spielt auch Japan eine wichtige Rolle bei der Inspiration.

Japanische Zukunftsmusik


«In Tokio ist Small-Space-Living schon lange Alltag und erlaubt praktisches Denken für nachhaltige und umsetzbare Wohnmöglichkeiten mit sehr beschränktem Platz. Wir fühlen uns inspiriert von den kreativen Lösungen, die die Japaner deswegen anwenden – vor allem, wenn es um Stauraum geht.»

Auch, wenn wir es kaum erwarten können, unsere WG-Zimmer mit den freshesten Design-Teilen direkt vom Mars (oder zumindest aus der Ikea) zu pimpen, müssen wir uns leider noch etwas gedulden. Der weltweite Verkaufsstart der galaktischen Schweden-Möbel mit japanischem Flair ist für 2020 geplant.


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8 Kommentare

Heidi P. vor 4 Monate
Wenn man bisher die NASA für eine der nutzlosesten Organisation der Welt, gleich hinter der UNO und den Dopingkontrollen der WADA versteht sich, betrachtete, dann wird man dank IKEA eines besseren belehrt. Die NASA macht endlich etwas sinnvolles und reales.
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Doni vor 4 Monate
Auf kleinstem Raum? Ihr wisst schon das es im All ziemlich viel Platz gibt?
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sugus vor 4 Monate
Auf bild 1 ein beleuchteter Dildo ? Wann kann man den kaufen ?
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z! vor 4 Monate
Monster-Raketen-Dildos
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