Japanisches Gerät sagt dir, ob du stinkst

Um vor unangenehmen Situationen betreffend der eigenen Körperausdünstungen gewarnt zu sein, soll ein japanisches Gadget schlechte Gerüche automatisch erkennen.

Jeder kennt ihn, gerade im Sommer ist er allgegenwärtig: Der Duft von Achselschweiss und Käsefüssen. Sanft überlagert von einer aggressiven Brise unzähliger Billig-Deos, die ganz offensichtlich auf ganzer Linie versagt haben und anstatt unangenehme Ausdünstungen zu verhindern, im Gegenteil eher noch zur olfaktorischen Symphonie des Grauens beitragen.

Auch wir sind nicht unfehlbar!

Während wir uns meist ein leichtes Spiel daraus machen, jegliche Schuld von uns zu weisen und angeekelt durch den Mund zu atmen, ob der mangelnden Hygiene unsere Mitmenschen, müssen wir uns wohl eingestehen: Kann gut sein, dass wir uns auch mal selbst an der Nase packen und zugeben sollten, dass auch wir nicht unfehlbar sind und rund um die Uhr nach japanischen Kirschblüten riechen.

Doch wie können wir uns sicher sein, nicht selbst der übelriechende Herd alles Bösen zu sein? Einfach mal schnuppern und uns in Selbstreflexion üben? Ja, geht. Ist aber langweilig. Warum einfach, wenn es auch cool geht? Die japanische Firma Tanita, die normalerweise Geräte zur Messung von Alkohol im Blut herstellt, bereichert die Welt mit ihrer neusten Erfindung: ES-100.

Einfach an die kritischen Stellen halten

Hinter dem Produkt mit dem gefährlich klingenden, alphanumerischen Namen steckt ein Tool, das dir – auf einer Skala von 0 bis 10 – klipp und klar sagt, wie sehr du stinkst. Wie genau das Teil funktioniert, können wir hier auch nicht erklären. Fest steht allerdings, dass ES-100 die Menge an geruchsproduzierenden Partikeln analysiert und das Ergebnis binnen Sekunden auf einem kleinen Display anzeigt.

Dabei reicht es, den Sensor des Gadgets ganz einfach an die kritischen Stellen wie Achseln, Füsse oder Schritt zu halten, einen Knopf zu drücken und langsam bis zehn zu zählen. Und schon weisst du ganz genau, ob dich dein Umfeld gut riechen kann – oder eben nicht.

Auch Parfum-Wolken sind tabu

Funktioniert übrigens auch bei den Vertretern der Gattung «Lieber auf Nummer sicher gehen und eine halbe Flasche Chanel-Parfum über den Körper giessen, bevor auch nur die Chance besteht, dass jemand meinen Schweiss riechen könnte». ES-100 ist da ganz streng: Auch bei übermässigem Verwenden von Parfum und Deodorant schlägt die kleine Geruchs-Petze aus.

Das Gerät kommt am 1. Juli auf den Markt – vorerst allerdings nur in Japan. Bis dahin werden wir wohl auf unsere eigenen Nasen vertrauen müssen. Pro-Tipp: Regelmässiges Duschen hilft.


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18 Kommentare

Joel vor 21 Tagen
Oh Shit das kanns nicht sein, ich pflege meinen Körper habe keine Käsefüsse. Mir wurde schon gesagt das ich schöne Füsse habe.
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Antwort von Peti vor 18 Tagen
An die Downvoter: Es gibt auch Menschen, die sich jeden Tag waschen.
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Amboss vor 21 Tagen
Hallo würd gern kaufen diese Paket. Schick mir Paket. Dank Brudr
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Investmentbanker vor 21 Tagen
Ich gehöre der höheren Gesellschaftssicht an und bei uns stinkt niemand. Warum auch? Geld stinkt nicht.
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