Der Tesla-Gründer verkauft jetzt Flammenwerfer

Elon Musk, das Genie hinter Tesla und der geplanten ersten Mars-Kolonie, verkauft jetzt Flammenwerfer – gegen Zombies.

Elon Musk ist ein Siebesiech sondergleichen. Am 6. Februar schiesst sein Unternehmen SpaceX Musks kirschroten Tesla mit einem Modell jener Rakete ins Weltall, die 2024 die ersten Siedler auf den Mars bringen soll. Und sein Unternehmen Neuralink will langfristig das menschliche Gehirn mit Digitaltechnik upgraden: Damit wir besser denken und vielleicht gar unser Gehirn ans Netz anschliessen können. Dann müssten wir beispielsweise nicht mehr reden, sondern tauschen einfach wireless unsere Infos aus.

Aber bevor er die Menschheit in ein neues Zeitalter führt, verkauft Elon Musk jetzt vorerst Flammenwerfer. Als Merchandise für sein Transportunternehmen «The Boring Company», das den Tunnelbau revolutionieren will. Kein Scherz.

Resultat einer Wette

Die Flammenwerfer sind das Resultat einer Wette zwischen dem renommierten Erfinder und dem Internet. Um ein wenig Kapital für Innovationen im Tunnelbaubereich zu schaffen, verkaufte «The Boring Company» letztes Jahr nämlich Basketball-Caps mit dem Firmenlogo drauf. Und Musk versprach: Wenn alle 50'000 Stück über den Tresen gehen, wird er Flammenwerfer verkaufen. Natürlich dachten alle, das sei ein Scherz.

In den letzten Tagen wurde aber klar: Der Multimilliardär meinte das im vollen Ernst. Vorgestern stellte er ein kurzes Video auf Instagram, in dem man ihn grinsend mit einem «The Boring Company»-Flammenwerfer herumspielen sieht. Und Musk liefert auch gleich die passenden Werbesprüche dazu: «Perfekt um Nüsse zu braten», schreibt er auf Twitter. Oder: «Natürlich ist ein Flammenwerfer eine richtig schlechte Idee. Kauf dir garantiert keinen. Ausser du magst Spass.» Und die Krönung seiner Werbeoffensive: «Wenn die Zombieapokalypse stattfindet, wirst du froh sein, einen Flammenwerfer gekauft zu haben. Wenn er nicht gegen Horden von Untoten wirkt, kriegst du dein Geld zurück!» Ein fairer Deal.

Run auf die Flammenwerfer

Da Musk in der Wirtschafts- und Technikwelt als Genie angesehen wird, reissen ihm die Leute die portablen Feuerspeier aus der Hand, als ob tatsächlich eine Zombieapokalypse anstehen würde. Gestern war bereits die Hälfte der insgesamt 20'000 Erwachsenenspielzeuge verkauft.

Und das obwohl dem Genie ein kleiner Denkfehler untergangen sein mag: Wenn du Zombies mit einem Flammenwerfer attackierst, wirst du zwar nicht von Zombies gefressen. Aber du wirst von brennenden Zombies gefressen.

Viel einfacher ist dementsprechend die folgende Anti-Zombie-Lösung: Jeder, der bereits Zombiefilme gesehen hat, weiss, dass die Dinger entweder Mühe mit der Grobmotorik oder viel zu viel Monty Pythons «Ministry of Silly Walks» gesehen haben. Das heisst: Wenn du dich mit ein paar grossen Trampolinen umrundest, werden die Untoten auf den Dingern herumspicken, wie ADHS-Kinder in einem Gummischloss. Job erledigt.

Wenn ihr euch dennoch ein solches Anti-Zombie-Utensil zulegen wollt: Hier gelangt ihr zur Homepage der «Boring Company» – dem wohl einzigen Unternehmen der Welt, das nicht Kugelschreiber, sondern Flammenwerfer als Merch verkauft.

 

 

Ein Beitrag geteilt von Elon Musk (@elonmusk) am Jan 27, 2018 um 5:29 PST


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3 Kommentare

Klepto vor 6 Monate
Das kann man kaum Flammenwerfer nennen mit der Reichweite. Ich würde den nicht kaufen.
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Krü Ke vor 6 Monate
Hast du feuer? Wird mit musk zur frage des lebens , respektive der frisur ...
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Gerry vor 7 Monate
Man muss immer mehrere Standbeine haben. Weiss doch jeder Unternehmer.
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