Mit Discokugeln gegen Rechtsextreme

Die «English Disco Lovers» setzen sich gegen Rassendiskriminierung ein.

«One World, One Race, One Disco»: Mit diesem Motto apelliert die Kampagne «Englisch Disco Lovers» (EDL) gegen Rassendiskriminierung. Ihre Aktion richtet sich dabei vor allem gegen die rechtsextreme Gruppe «English Defence League», die sich ebenfalls EDL nennt. Die Abkürzung jedoch, wollen die Disco Lovers nun für sich beanspruchen.

So hats angefangen

Angefangen hat die Bewegung der Discoliebhaber mit einem Witz unter Freunden, die lieber anonym bleiben wollen. Sie sprachen darüber, das Kürzel EDL «in etwas Positives zu verwandeln». Schnell merkten sie, dass dies kein Ding der Unmöglichkeit ist. Also schrieben die Freunde die Ziele ihrer Kampagne «English Disco Lovers» nieder, entwarfen ein Logo und gingen damit ins Netz.

«Wir drehen den Spiess um»

«Discotheken waren oft eine Plattform für Rassismus und Homophobie. Die English Disco Lovers drehen den Spiess um und verlangt Gleichheit und Respekt», lassen die Macher per Mail gegenüber dem «Guardian» verlauten. So haben sie sich zum Ziel gesetzt, etwa bei Google vor der rechtsextremen Gruppe zu erscheinen und mehr Likes auf Facebook zu generieren.

Mittlerweile konnten sie bereits grosse Erfolge geniessen: Auf Facebook haben sie mit rund 17 000 Likes knapp 2000 mehr als die rechtsextreme Gruppierung. Die am 1. Februar lancierte Homepage macht indes bei Google den Kürzelgenossen schon mächtig Konkurenz: Beim Suchbegriff «EDL» belegen die Lovers Platz fünf.


Kommentar schreiben

1 Kommentar

peter vor 6 Jahre
EDL sind nicht rechtsextrem! Die EDL ist multikulturell aber islamkritisch..
0
0
Antwort
video
Wie süss dürfen Suizid und Selbstverletzung sein?

Wie süss dürfen Suizid und Selbstverletzung sein?

Amerikaner stellt riesigen Mittelfinger in den Garten

Amerikaner stellt riesigen Mittelfinger in den Garten

Die traurigste Fotostrecke des Internets

Die traurigste Fotostrecke des Internets

Sie machen den Metzger-Beruf wieder sexy

Sie machen den Metzger-Beruf wieder sexy