Journalist unterzieht sich bizarrem Voodoo-Ritual

Die neue Netflix-Doku «Dark Tourist» entführt uns in die dunkelsten Ecken der Welt voller Gewalt, morbider Rituale und Sensationsgeilheit.

«Ich fühlte mich schon immer von der seltsameren Seite des Lebens angezogen, deshalb habe ich mich entschlossen, dem Trend des dunklen Tourismus nachzugehen. Ein globales Phänomen, bei dem die Menschen das Gewöhnliche meiden und stattdessen in Kriegs- und Katastrophengebieten und anderen ungewöhnlichen Orten Urlaub machen», erklärt der neuseeländische Journalist und Moderator David Farrier zu Beginn der neuen Netflix-Show «Dark Tourist» trocken.

Vogelblut im Gesicht

Und schon lässt der ziemlich sympathische Herr, der irgendwie an eine softere Version von John Oliver erinnert, auf seine Worte auch gleich Taten folgen. In den acht 40-minütigen Episoden der bisher ersten Staffel seiner Show besucht er einige der seltsamsten und morbidesten Orte der Welt:

Vom Kaffeeklatsch mit dem besten Freund und grössten Fan des Serienkillers Charles Manson, über «erfrischenden Badespass» in einem atomar versuchten See bis hin zu einem Voodoo-Festival in Benin. Vogelblut im Gesicht inklusive.

In kleinen Dosen zu geniessen


Das Format begleitet David Farrier, dessen Lieblingskleidungsstück eine kurze pinke Hose mit Ananas-Print zu sein scheint, pro Episode an drei verschiedene Orte in einem Land oder einer Region. Zwar ist nicht jedes seiner Ausflugsziele gleichermassen interessant. Highlights wie ein sehr intimes und grauenvoll nervenaufreibendes Zusammentreffen mit dem Lieblings-Auftragskiller des gefürchteten Drogenbarons Pablo Escobar machen jedoch die eher mässigen Sequenzen wett.

«Dark Tourist» ist ein bisschen wie der Instagram-Account deiner schon immer etwas weirden Kindheitsfreundin, die später nach Berlin gezogen ist, um dort für die Karriere als freischaffende Polaroid-Fotografin ihr Kunststudium abzubrechen. In kleinen Dosen ganz schön interessant, aber nichts, das man sich stundenlang ohne Pause reinziehen kann, ohne Albträume oder zumindest leichte Beklemmung zu bekommen.
 


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24 Kommentare

Mr. Nasty vor 2 Monate
Ganz ohne Fleshtunnel Piercing und Tattoo? Was soll das darstellen? Eine zensurierte Version von Jack Ass? Also das Kriegsgebiet ist eine nachgespielte Szene von einem Krieg, vermutlich WWII. Aber wem's gefällt...
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hexenhammer vor 3 Monate
genial wass heutzutags so in modernen hiernen vor geht. auf die eine seite super (schlau) und weis der teufel ein oberzampano vom feinsten. dann aber von einer sekunde auf die andere, imm finstersten mittelalder... beklopptt mit waschlappen verhalten
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Antwort von vor 2 Monate
Deutsch für du.
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Antwort von witchcraft vor 2 Monate
dein deutschleerer (!) war wohl auch mehr voodoopriester als was anderes...!
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