Dank Couchsurfing zu One-Night-Stands

Lucy liebt den schnellen Sex. In den Ausgang gehen, um Typen abzuschleppen, ist aber nicht so ihres. Also setzt sie auf Couchsurfer, die oft statt auf dem Sofa in ihrem Bett nächtigen.

Sie sei einfach «scheissschüchtern», sagt Lucy* über sich selber. Nicht grundsätzlich. Sondern nur, wenn es um Männer geht. Die 27-Jährige hat zwei Beziehungen hinter sich.

Seit zwei Jahren ist sie Single. Das erste verbrachte sie sexlos. Unfreiwillig! «Ich bin nicht der Typ, der Kerle im Club aufreisst und nach Hause nimmt», sagt die schöne Blondine zu 20 Minuten Tilllate. Auch, weil sie einfach kein Partyanimal ist - und noch nie war.

Nach dreizehn Monaten ohne Lover hatte vor allem Lucys beste Freundin die Schnauze voll von Lucys Klagen. Also setzten sich die Girls an einen Tisch, um Lösungen zu suchen. Es war Lucy, die auf die Idee kam, Couchsurfer aufzunehmen. In der Hoffnung, dass sie so zu unkompliziertem Sex kommt.

Der erste Couchsurfer war .... eine Frau

Lucy registrierte sich noch am gleichen Abend auf einer Seite für Couchsurfer. Drei Wochen passierte gar nichts. Dann flatterte die erste Anfrage rein. Von einer Frau. «Ich dachte mir so 'Danke, Schicksal'», sagt Lucy.

Ein paar Tage später stand die Fremde vor der Tür von Lucys 2-Zimmer-Wohnung in Zürich. «Eine Weltenbummlerin, lustig, frech und bunt.» Die zwei Frauen tranken eine Flasche Wein und redeten bis tief in die Nacht.

Kurze Zeit später meldete sich der erste Typ. Marco aus Deutschland. Lucys Herz hüpfte. Nur die Chemie stimmte nicht. Er sei nett gewesen. Nicht mehr. Nicht weniger. Nichts passierte.

Suff und Sex

Bis Ken aus Australien kam, der durch Europa trampte. «Er hatte lange Haare, einen Bart und ein umwerfendes Lachen», schwärmt Lucy. Sie betranken sich zusammen in einer Bar, bevor sie daheim auf der Couch landeten, wo sie Sex hatten. Ken blieb statt zwei, sieben Nächte. 

In der Zwischenzeit hat Lucy schon zahlreiche Couchsurfer und Couchsurferinnen bei sich aufgenommen. Sex hatte sie mit sieben Männern und einem Paar. «Da waren wir aber alle mega blau», sagt sie und lacht. Gelohnt habe es sich allemal. «Eine Frau zu küssen ist unglaublich soft und schön.»

Mit denen drei Männern, mit denen sie den besten Sex hatte, ist sie heute noch über Facebook in Kontakt. Der eine, Matt aus Hannover, kommt regelmässig vorbei. Auch Lucy hat ihn schon in Deutschland besucht. «Der Sex ist grandios. Richtig gefunkt hat es aber nicht.»

Selber auf Couchs unterwegs

Seit Kurzem ist Lucy auch selber als Couchsurferin unterwegs. Nicht nur, weil sie Sex will. «Ich finde es einfach spannend, neue Menschen kennenzulernen. Ausserdem kostet das Surfen nichts.» 

Wie lange Lucy noch Fremde bei sich aufnehmen will, weiss sie noch nicht. «So lange ich aber noch Single bin, mache ich sicher weiter. Ich hatte schliesslich mit tollen Typen Sex, die mir sonst nie über den Weg gelaufen sind.»

* Name von der Redaktion geändert


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91 Kommentare

Hector von Troya vor 2 Jahre
So ein Scheiss! Unglaubluch
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Peter Peschel vor 2 Jahre
Bla, bla, bla. Peinliche Geschichte als 5.-Klässler-Aufsatz.
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Melchior vor 2 Jahre
Freue mich für Lucy*, dass Sie nun eine Alternative gefunden hat. Congrats! Reisen bildet! 😉
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franz vor 2 Jahre
Dieser Text ist ein guter Marketing-Gag um den Anteil der Schweizer Männer auf Couchsurfing Websites zu erhöhen 😉
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