Youtuberin verweigert ihren Fans Umarmungen

Web-Celebrity Colleen Ballinger aka Miranda Sings erklärt in einem tränenreichen Video, weshalb sie ihre Fans nicht mehr berühren möchte.

Colleen Ballinger, besser bekannt unter ihrem Alter Ego «Miranda Sings», reagierte mit einem emotionalen Video auf einen kleinen Twitter-Shitstorm, nachdem sie eingefleischten Fans die Umarmung beim Meet and Greet verweigerte.

Unfair gegenüber zahlenden Fans?

Die schwangere Schauspielerin und Vloggerin, die momentan mit ihrem Soloprogramm durch Amerika tourt, hat mit Gegenwind aus der sonst so treu-ergebenen Fangemeinde zu kämpfen. Ihre Entscheidung, keinen Körperkontakt mehr mit fremden Leuten einzugehen, kommt nicht bei jedem gut an. Vor allem Fans, die viel Geld für ein persönliches Backstage-Treffen mit dem Internetstar bezahlt haben, fühlen sich ungerecht behandelt.

«Ich darf dich also weder berühren noch umarmen, und das obwohl ich so lange darauf gewartet habe? Sorry, aber das gefällt mir gar nicht, ich finde es ziemlich nervig», schreibt etwa Twitter-Userin Hanah erbost. Kollegin Tessa ergänzt: «Wie jetzt? Ich habe eine ganze Menge Kohle für dieses Treffen bezahlt – ich bin angepisst und will doch nur Colleen umarmen!»

Einer von 5000 könnte sie krank machen

Die sonst als sehr offene und wenig distanzierte Ballinger spricht das aufreibende Thema nun in einem tränenreichen Video an. In dem zehnminütigen Clip mit dem Titel «An die Fans, die sich über mich ärgern» erklärt die werdende Mutter ihre Gründe dafür, physischen Kontakt auf ein Minimum zu reduzieren.

Nachdem sie laut eigener Aussage nach einem vorhergehenden Fantreffen krank geworden war, wolle sie das Risiko für ihr ungeborenes Baby – auch auf Anraten ihres Arztes – minimieren: «Es kann sehr, sehr angsteinflössend sein, wenn du in meinem Zustand eine ernsthafte Krankheit bekommst.»

Gefühle auf beiden Seiten verletzt

Weiter betont sie, dass sie ihre Fans liebe aber die Gesundheit ihres Kindes vorgehe. «Wenn ihr mich jemals getroffen habt, wisst ihr, dass ich euch alle ganz fest umarmen würde. Wenn ich es jetzt nicht tue, dann nicht, um gemein zu euch zu sein. Ich mache es für die Sicherheit meines Babys.»

Alleine während ihrer aktuellen Tour würde sie mit mehr als 5000 Menschen in direkten Kontakt kommen. «Einer dieser 5000 könnte etwas in sich tragen, das meinem Baby und mir Schaden zufügen könnte», sorgt sich die 31-Jährige. «Es verletzt meine Gefühle, zu sehen, dass einige von euch so enttäuscht von mir sind.»


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24 Kommentare

Jeanclaude vor 3 Monate
Irgendwie muss man ja auffallen. Der Zweck heiligt die Mittel.
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Steffen vor 3 Monate
Ihr wollt für euer Geld Berührungen? Dann geht doch ins Puff! was ihr verlangt nennt sich Prostitution und nicht Meet and Greet
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vor 3 Monate
Wer zum Teufel ist diese Fotze? Da umarme ich lieber meinen Hund, der stinkt nicht nach Schweiz und billigem Parfum
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Gerry vor 3 Monate
Sie ist eine psychisch gestörte Persönlichkeit und man sollte daher als Fan diesen Wunsch auch respektieren. Schaden zufügen wird bei dieser Geisteskrankheit allerdings recht schwierig. Da ist nicht mehr viel was man noch schädigen könnte.
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