Die schockierendsten Horror-Torten der Welt

Ein amerikanischer Konditor schockiert die Welt der Zuckerbäcker mit seinen albtraumhaften Torten-Kreationen.

Andrew Fuller aus Des Moines, Iowa ist Konditor. Aber ein ganz besonderer. Persönlich bezeichnet sich der junge Mann als «Tortenkünstler» – und dürfte damit gar nicht mal so falsch liegen. Seine süssen Kreationen sind jedoch alles andere als süss. Zumindest, was das Äussere betrifft.

Seiner Fangemeine (wie viele Tortenbäcker können schon von sich behaupten, eine Fangemeinde zu haben?) jedenfalls ist hochgradig oberflächlich und hat ganz klar einen Hang zum Makabren. Statt pastellfarbener Marzipantorten mit Prinzessinen-Glitzer und filigranen Zuckerguss-Blumen kreiert Andrew nämlich die wohl horrormässigsten Albraumtorten der Welt.

Seine Süssspeisenwerke sind täuschend echte Abbilder von klassischen Horror-Motiven: Herausgerissene Augäpfel, blutende Innereien oder Masken «aus Menschenhaut». Fullers Ästhetik zeigt einen klaren Hang zum Morbiden. Und genau das kommt an: Medien und Fachzeitschriften rund um den Globus interessieren sich für die aussergewöhnlichen Arbeiten des Amerikaners.

Erzähl uns doch, wie du überhaupt zum Backen gekommen bist.
Als Kind hat meine Urgrossmutter oft mit mir gebacken – mein Talent habe ich wohl von ihr geerbt. Ich sehe mich jedoch in erster Linie als Künstler und erst dann als Bäcker. Ich erkannte schnell, dass sich mit essbarer Kunst einfacher Geld verdienen lässt. Ich mache das jetzt schon seit ein paar Jahren so.

Wie fliesst die Horror-Komponente da ein?
Ich bin der grösste Fan von Halloween, dem Horrorgenre und allen Dingen, die gruselig und gruselig sind. Sogar mein Haus wird von manchen als gespenstisch eingestuft. Es war also eine Selbstverständlichkeit, dass ich mich auf gruselige, furchterregende und mit Horror-Motiven versehene Backwaren und Kuchen konzentriere.

Wie zeitaufwendig sind deine Torten?
Jedes Stück ist anders. Die Pasteten brauchen ein paar Stunden – je nachdem, wie detailliert sie werden. Meine Torten, je nach Detail und Komplexität, können Stunden, manchmal Tage bis zur Fertigstellung, in Anspruch nehmen.

Welches Motiv ist dein persönlicher Favorit?
Es ist schwer, sich einen Favoriten auszusuchen, aber ich habe wirklich den grössten Spass, Leute zu erschrecken und grusige Dinge zu kreieren, wie die Schokoladen-Teratome. Teratome sind im Grunde genommen parasitäre Zwillinge. Sie haben oft sogar Zähne und kleine Haare.

Isst du deine eigenen Backwaren?
Ja. Aber während ich nicht so sehr auf Süssigkeiten stehe – vor allem, weil ich den ganzen Tag damit arbeite – liebe ich es, wenn die Leute sagen, sie könnten sich nicht dazu überwinden, etwas zu essen, was ich zubereitet habe! Es bedeutet, dass ich meinen Job gut gemacht habe.

Wer sind deine Kunden?
Mein Kundenstamm ist breit gefächert. Von Müttern, die einen Superheldenkuchen zum Geburtstag ihres Kleinkindes haben wollen, bis hin zu einem Patienten, der ein Tablett mit Augäpfeln bestellt, um sich bei seinem Arzt für eine gelungene Operation zu bedanken. Je bekannter ich werde, desto mehr Leute kommen zu mir wegen des gruseligen Zeuges, und genau das ist es, was ich will!


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9 Kommentare

so kommts mir manchmal vor vor 27 Tagen
Da steckt doch sicher ein böser Hintergedanke darin, sind das alles nur Organe von Frauen !? Es stinkt für mich nach Ungerechtigkeit. Am besten wir machen ihn schonmal total zur Schnecke oder besser gleich in den Knast.
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Neumann vor 1 Monat
Das kann ja nur US-amerikanischer Geschmack sein. Der würde hierzulande bald Konkurs gehen.
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Antwort von vor 1 Monat
Hier zu Lande würde eine Handvoll bünzlis so lange schreien, als ob sie Millionen wären, bis der laden dicht macht und sie sich selbstgerecht über die vernichteten Arbeitsplätze freuen.
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jermy vor 1 Monat
Das Auge isst mit. Ups! Das Auge wird mitgegessen.
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