Junge Frau interviewt die ganze Welt

Die Deutsche Stella Maria Pfeifer gibt mit ihrem neuen Projekt ganz alltäglichen Menschen und deren Geschichten eine Plattform. Wir alle dürfen mitmachen und je sieben Fragen beantworten.

Keine Popstars, die ihr neuestes Album promoten wollen, keine TV-Sternchen, die über ihre Zeit im RTL-Dschungel berichten. Stattdessen übergibt Stella Maria Pfeifer das Wort an Leute, die mindestens genauso spannend und interessant sind wie die ganzen Promis. Damit meint sie Leute wie dich und mich.

Die 26-jährige Kasslerin möchte echte Menschen kennenlernen, einen kleinen Einblick in deren Leben erhaschen. So entstehen feine und superpersönliche Portraits über ganz normale Personen, die in Hochglanzmagazinen eher selten einen Platz finden würden. Hier geht es nicht um Selbstdarstellung oder Werbung für eine bestimmte Sache, sondern irgendwie um persönliche Momentaufnahmen.

Ein oberflächlicher, spannender Anfang

Sich zur Verfügung stellen darf grundsätzlich jeder – über das Kontaktformular auf der Webseite, über Facebook, Instagram oder sogar per Postkarte oder Rauchzeichen. Stella ist bereit für Diskussionen und schliesst niemanden aus. Nur Personen, deren Ansichten und Intentionen Hass oder Negativität verbreiten, will sie keine Plattform bieten. Alle anderen sind herzlich dazu eingeladen, sich mit ihr in Verbindung zu setzen.

«Die Idee, einfach Menschen zu befragen, hatte ich bestimmt schon seit vier Jahren. Mir ist klar, dass es nur ein sehr oberflächliches Kennenlernen ist. Aber es ist ein spannender Anfang», erklärt sie ihre Intention. Aus dem vorgefertigten Fragenkatalog – übrigens in gedruckter Heftform, nicht digital – dürfen sich die Interviewten fünf Fragen aussuchen, die sie gern beantworten würden:

«Ich finde es so interessant zu sehen, was jemand über sich selbst sagen möchte.» Zwei weitere stellt ihnen die Blogbetreiberin – und zwar von Angesicht zu Angesicht. «Nicht telefonisch oder über Skype. Es ist mir wichtig, die Leute persönlich zu treffen, zu fotografieren, die Chemie zu spüren», verrät Stella.

Einen Kaffee gibt es auch noch geschenkt

Um das zu bewerkstelligen, geht die ambitionierte junge Frau auch schon mal auf Reisen. Auf eigene Kosten, versteht sich – solange es Zeit und Budget zulassen. «Für die Interviews kann ich leider nichts bezahlen. Aber ich lade meine Gesprächspartner natürlich auf einen Kaffee ein», erzählt sie fröhlich.

Bisher sind erst fünf Interviews auf ihrer Webseite – eines davon mit ihrem Papa. Einige andere sind schon fertig oder in Bearbeitung. Und viele weitere sollen bald folgen. Vielleicht auch in der Schweiz? «Ja, warum nicht? Ich reise ja sehr viel und gerne», macht uns die sympathische Menschenfreundin Hoffnung.


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14 Kommentare

Lisa vor 2 Jahre
Wenn ich nur bedenke wie viele Chinesen es gibt, dann ist die junge Frau aber lange beschäftigt, wenn sie die ganze Welt interviewen will. Andere Meinungen will sie auch nicht zulassen, nur das was ihr in den Kram passt. Sehr offen :-D. Und diese Dikussionen finden doch täglich sowieso schon zu Millionen im Web statt zwischen wildfremden Leuten. Ist der Jugend eigentlich nur noch langweilig?
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Heinz Dietsche vor 2 Jahre
Es gibt keine fremden Menschen! Wir stammen alle ausnahmslos von Adam ab. Also sind wir eine grosse Familie.
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Antwort von Lisa vor 2 Jahre
Kannst du mir mal bitte dein Auto leihen? Sowas tut man in der eigenen Familie ja schon mal. Und wenn du gerade dabei bist, ich bräuchte noch kurz 1000 Stutz, bekommst sie auch sicher wieder.
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Antwort von HomerJ vor 2 Jahre
Nur weil du aus Inzest heraus gezeugt wurdest heisst das noch lange nicht, dass das alle gilt.
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