Mädels-Förderung an Turntables

Das Plattenlabel EMI betreibt Frauenförderung. Der Wettbewerb «She can DJ» soll weibliche DJs aus dem Dunkel holen.

Die Musikbranche betreibt jetzt Frauenförderung. Genauer gesagt im Bereich Dance und Elektronische Musik. Denn: «Es gibt nicht viele weibliche DJs, die Musik produzieren», so Ghyslaine Vieux aka DJ Miss Ghyss. Um sich Gehör zu verschaffen – und möglicherweise einen Plattenvertrag mit dem Label EMI abzustauben – hat sich die 19-Jährige beim DJ-Wettbewerb «She can DJ» beworben. Sie hat es unter die besten zehn und damit ins Finale geschafft, das Mädels aus Deutschland, Österreich und der Schweiz am 5. Oktober in Köln bestreiten werden. «Das ist so eine Ehre», freut sich Ghyslaine.

Auch «She can DJ»-Projektleiterin Karoline Meierling weiss um die Schwierigkeiten von vielen Frauen am Mischpult. «Die breite Masse scheint sich mit weiblichen DJs noch etwas schwer zu tun. Das wollen wir ändern und die Fähigkeiten der weiblichen DJs in den Mittelpunkt stellen», so Meierling. Deshalb wolle man den Frauen mit dem Wettbewerb die Möglichkeit bieten, «nach vorne zu treten». Ein Schritt, den die zwei Damen vom Duo Nervo bereits gewagt haben. Sie beweisen: Frauen beherrschen das DJ-ing genauso gut wie ihre männlichen Kollegen. So haben die beiden Australierinnen schon für David Guetta oder die Pussycat Dolls Nummer-eins-Hits produziert. «Doch dies wissen bisher leider nur wenige», so Meierling.


Écris un commentaire

1 Commentaire

Produzent il y a 4 Ans
Und so was von einer "DJane": "Es gibt nicht viele weibliche DJs, die Musik produzieren". Vielleicht sollte die Dame und Tillate zuerst den Unterschied zwischen einem DJ und Produzent lernen...
0
0
Réponse
la prochaine story
Draguer des vampires et des loups-garous

Draguer des vampires et des loups-garous

Je me suis vendu pour pouvoir dormir au chaud

Je me suis vendu pour pouvoir dormir au chaud

Les opérations esthétiques sont à la mode

Les opérations esthétiques sont à la mode

5000 francs de dettes

5000 francs de dettes