500 Franken für Tritte in die Eier

Herbert aus Zürich liebt Schmerzen, Demütigung und schöne Frauenfüsse. Für brutale Behandlungen und harte Prügelstrafen ist er auch bereit, anständig zu bezahlen.

 

Der 22-Jährige, der mir selbstbewusst gegenübersitzt, scheint weder auf den ersten, noch auf den zweiten Blick irgendwie von der Norm abzuweichen. Würde er mir auf der Strasse begegnen, dächte ich mir wohl nie im Leben, dass dieser junge Typ darauf abfährt, verdroschen zu werden. Andererseits: Wer sieht schon so aus?

Im normalen Alltag ist Herbert* recht erfolgreich in der IT-Branche tätig und leitet ein Team von 16 Mitarbeitern. Zuhause wartet jeden Abend seine Freundin auf ihn, mit der er seit sechs Jahren in einer glücklichen, ganz herkömmlichen Blümchensex-Beziehung lebt. «Sie ist meine grosse Liebe und ich wurde sie um nichts in der Welt hergeben», schwärmt er.

Er führt ein Doppelleben

Trotz all dem Liebesglück gibt es eben diese eine Sache, die ihm seine Liebste nicht geben kann. Oder besser: Geben soll: «Wir begegnen uns in unserer Beziehung auf Augenhöhe, voller Respekt auf beiden Seiten. Das soll so bleiben!» Aus diesem Grund hält er auch vor seiner Parnterin seine Vorliebe geheim. Sein Fetisch soll die Beziehungsdynamik nicht beeinflussen oder verändern. Auch seine Familie, seine Freunde und seine Arbeitskollegen sollen ihn weiterhin als den stolzen, starken und mit beiden Beinen fest im Leben stehenden Typen wahrnehmen, der nach aussen hin auch ist.

Von seiner Vorliebe für Erniedrigung, Demütigung und Gewalt durch emanzipierte, schöne Frauen und deren Füsse weiss kaum jemand. Herbert führt sozusagen ein Doppelleben und legt grössten Wert darauf, dass sich seine beiden Welten nicht vermischen. «Ich weiss nicht, was passiert, wenn es jemand erfahren würde. Ich müsste mich wohl ins Ausland absetzen», grinst er. Man erkennt nicht, wie ernst diese Aussage zu nehmen ist.

Das Geld steht nicht im Vordergrund

«Angefangen hat alles, als ich mit 14 oder 15 begonnen habe, mit Kollegen in den Ausgang zu gehen», erzählt der junge Schweizer. «Während die anderen immer auf die Hintern und Brüste von Mädchen gestarrt haben, war ich unglaublich fasziniert von Füssen und schönen Schuhen.»

Heute trifft er sich alle drei bis vier Monate mit Frauen, die er in einschlägigen Foren im Internet kennenlernt. «Es sind immer ganz normale, junge Damen, die neugierig sind und denen es auch Spass machen soll – so wie mir. Professionelle Dominas reizen mich überhaupt nicht – das Geld darf nicht offensichtlich im Vordergrund stehen.» Trotzdem bezahlt Herbert zwischen 200 und 500 Franken pro Treffen. «Finanziell geht es mir sehr gut und sie geben mir ja, was ich möchte. Warum soll es sich also nicht für beide Seiten lohnen?»

Brutales Mutter-Tochter-Duo

Die Sessions laufen immer in Hotelzimmern oder an abgelegenen Orten im Freien ab. Dabei bleiben beide Parteien stets voll bekleidet. Alles, was Herbert begehrt, ist es, unterworfen zu werden. Und zwar hart und gnadenlos. Schuhsohlen lecken, vor den Frauen knien, sich treten lassen. Zwischen die Beine, in den Hintern, auch das Herumtrampeln auf seinem Körper kann Teil des Spiels sein. «Wichtig ist nur, dass keine bleibenden oder sichtbaren Schäden entstehen.»

Sein prägendstes Erlebnis sei wohl das Treffen mit einem Mutter-Tochter-Duo gewesen, das sich dadurch die Urlaubskasse aufgebessert hatte: «Das war schon eine einzigartige Erfahrung! Sehr anstrengend und intensiv, das ging über zwei Stunden. Aber die beiden waren sehr nett. Haben mir danach sogar ein Bier angeboten, damit ich mich erholen kann.»

Keine Erektion, kein schlechtes Gewissen

Seiner Freundin gegenüber habe er kein schlechtes Gewissen. Obwohl er seine Vorliebe auch selbst ganz klar als Fetisch einstuft, hole sich Herbert aus den Treffen keine sexuelle Befriedigung. «Alle Beteiligten bleiben, wie gesagt, immer angezogen. Auch eine Erektion habe ich keine – das wäre bei dem Schmerz auch kaum möglich. Es ist ein inneres Bedürfnis, eine seelische Befreiung. Das Ausbrechen aus dem normalen Business-Alltag», erklärt er.

* Name geändert


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201 Kommentare

Björn vor 3 Monate
Ich habe das bisher nie erlebt, ich träume aber davon, mal in die Eier getreten zu werde, wenn auch nicht zu fest, oder auch mal von einer hübschen jungen Frau angepisst zu werden. Natürlich würde ich dafür auch etwas bezahlen. Vielleicht meldet sich eine jüngere und hübsche Frau?
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Antwort von K. Theter vor 3 Monate
Bezahl du besser nen psychiater.
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Antwort von Anne vor 3 Monate
ok habe echt interesse, könnte beides machen, bin w 19, ein ansprechendes taschengeld sollte schon sein.
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Antwort von Nick vor 3 Monate
Bezahle dir gerne ein schönes taschengeld. Was bekomm ich alles dafür?
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