Veganer-Blut, Spukhäuser und Nazi-Tattoos

Für unsere Geschichten erforschten wir schauderhafte Plätze, blickten dem Tod ins Auge und reisten zur Sonnenseite des Lebens. Hier liest du die denkwürdigsten Tilllate-Storys des Jahres.

2017 – ein Jahr, so albern, dass Erwachsene Menschen mit Fidget Spinner spielten und ein trötzeliges Kind ins Weisse Haus einzog. Und während die Welt zu Grunde geht, zogen wir durch die ganze Schweiz auf der Suche nach der nächsten spannenden Story.

Von Veganismus über Nazi-Tattoos bis zu Liebeskummer und Sex ist alles dabei. Für einmal klopfen wir uns selbst auf die Schulter – hier siehst du die Geschichten, die uns dieses Jahr besonders am Herzen lagen.

Mit Liebeskummer an der Hochzeitsmesse
Persönlich war es ein beschissenes Jahr für uns: Fünf Trennungen und eine Scheidung trübten die Wolken am Tilllate-Himmel und machten uns zu Teilzeit-Alkoholikern. Nur wenige Tage nachdem sie verlassen wurden, zwangen wir drei Redaktoren, die Hochzeitsmesse zu besuchen, wo sich vor allem Frischverliebte tummeln. Das herzzerreissende Video findest du hier.

Das Blutbad der Veganer
Der Protest gegen Fleischkonsum nahm dieses Jahr neue Dimensionen an: Vegane Ernährung liegt im Trend und die Stimmen, die gegen Tierleid ankämpfen, werden immer lauter. Wir haben die Autonomen TierrechtsaktivistInnen Zürich bei einer blutigen Anti-Pelz-Demo begleitet – inklusive Verfolgungsjagd mit der Polizei. Hier siehst du den Beweis.

Auf Geisterjagd
Ein altes Haus im Emmental. Angeblich spukt es. Ein Fall für die «Ghosthunters», einer kleinen Gruppe, die übersinnlichen Phänomenen auf den Grund geht und die Heimgesuchten von diesen befreit. Wir haben zwei dieser Geisterjäger während eines Einsatzes begleitet. Klick hier, wenn du dich traust.

Fürs Masturbieren bezahlt werden
Eine Woche lang schlich sich einer unserer Redaktoren jeden Tag aufs Klo, um sich dort einen runterzuholen – «für die Wissenschaft und den Lebenslauf». Ausserdem soll Masturbation im Büro produktiver machen. Unser Autor fühlte sich allerdings nicht so wirklich wohl, vor allem das eine Mal, als ein anderer Toilettenbesucher seinen Sololauf unterbrach. Den Erfahrungsbericht liest du hier.

Ein Tag im Krematorium
Traurig aber wahr: Wir alle werden irgendwann sterben. Um zu sehen, was danach mit unseren leblosen Körpern passiert, besuchten wir ein Krematorium und sprachen mit einem Kremationstechniker, der an diesem Tag unter anderem einen 19-Jährigen einäscherte. Unseren Einblick in seinen ungewöhnlichen Alltag siehst du hier.

Ein ungleiches Paar in Mallorca
Im Sommer schickten wir zwei unserer Redaktoren nach Mallorca. Model und Sonnenschein Pearl voller Vorfreude, Miesepeter Benny eher unfreiwillig. Ein wichtiges Fazit: «Der Ballermann stinkt nach Furz!» Am Ende entstand aus dem Trip eine Art Hassliebe zur Insel der Sangria-Kübel. Das Tagebuch aus Mallorca liest du hier.

Nazi-Tattoos: Der Reichsadler wird zur Krähe
Nazis sind scheisse – darin sind wir uns wohl alle einig. Gemeinsam mit einem Tattoo-Studio überstachen wir deshalb rechtsextreme Tätowierungen von Ex-Nazis. Einer davon war etwa ein Familienvater, der mit 14 in die Szene rutschte, seit der Geburt seines Kindes die Hasssymbole aber bereut. Gern geschehen. Die ganze Story liest du hier.

Der Blick in dein Portmonnaie
Über Geld spricht man eigentlich nicht. Wir haben es trotzdem getan und im Rahmen unseres Geld-Specials herausgefunden, was ihr mit eurer Kohle anstellt. Dabei fanden wir unter anderem heraus, dass Jugendliche eigentlich lieber Kohle scheffeln, als faul rumliegen wollen. Was sonst noch so herauskam, siehst du hier.

Die feuchtfröhliche Dildo-Party
Eines der persönlichen Highlights der Redaktion: Wir luden eine Sextoy-Expertin in unser Wohnzimmer ein und sie präsentierte uns Dildos, Gummi-Mumus und Analplugs in allen Farben und Formen. Ihre Anmerkung «es gibt keine dummen Fragen» sahen wir ausserdem als Challenge. Den Prosecco-seligen Abend kannst du hier Revue passieren lassen.

Unser Guide für Outdoor-Partys
Vermisst du die warme Jahreszeit auch? Es gibt nichts Schöneres, als die ganze Nacht an der freien Luft zu hängen und sich kostengünstig zu betrinken. Wir haben in unserem Sommer-Special ein paar Tipps gesammelt, damit du bei deiner nächsten Party im Park keinen Stress mit der Polizei kriegst. Den Ratgeber siehst du hier.

Die Openair-Geisterstadt in Frauenfeld
Auch wegen der Festivals sehnen wir uns jetzt schon nach dem nächsten Sommer. Trotzdem hinterlassen einige Openairs einen schalen Nachgeschmack, wenn man nach der letzten Band über den Zeltplatz flaniert und die Abfallberge bestaunt. Wir haben in Frauenfeld das grosse Massaker festgehalten. Die melancholischste Bildstrecke des Jahres siehst du hier.

So versaut sind unsere Leser
Zum Abschluss unsere (mit Abstand) meistgeklickte Story des Jahres: Wir haben nach euren geheimsten Sexfantasien gefragt, ihr habt rege geantwortet: Über 900 Kommentare gingen ein – einer versauter als der nächste. Die Zusammenfassung liest du hier.


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9 Kommentare

Schweizer vor 18 Tagen
Im Jahr 2018 werde ich weiter Kämpfen um die Unterhaltszahlungen für ein Kind welches nicht von mir ist zurück zu bekommen. Leider ist der Mann in der Schweiz noch immer die ergänzung zum Sozialamt für Frau. Ich muss für Frau bezahlen und danach noch Steuern um Frau via Sozialamt durchzufüttern.
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Gutmensch vor 19 Tagen
Finde es skandalös das die Redaktion irgenwelchen, degenerierten Drecksfaschos die Möglichkeit ihre Kommentare hier abzusondern.
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Antwort von Alpha Kevin vor 18 Tagen
In Star Wars wären Sie wohl eine derjenigen Personen, die der dunklen Seite der Macht verfallen würden. #MehrHass
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Antwort von Verblödete Gutmenschen vor 18 Tagen
Du solltest Dich vielleicht mal erkunden was Faschismus überhaupt bedeutet und woher es kommt Du nachplapperer.
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