Supreme macht Obama-Hoodies und erntet Wut

Seit noch nicht einmal einem Monat amtet Trump als Präsident der USA. Und schon zollt unser Lieblingslabel Supreme dem Ex-Präsidenten Obama Respekt – mit einer angeblich geklauten Idee.

Ein Monat Trump fühlt sich an wie eine Ewigkeit. Der US-Präsident droppt Erlasse im Maschinengewehr-Tempo und wir – und wohl viele andere – sind nach wenigen Wochen mit täglichen Schockmeldungen aus dem Weissen Haus dem Thema schon überdrüssig.

Supreme macht schon wieder auf politisch

Unseren Lieblingsmarken gehts wohl gleich. Zur Amtseinführung von Trump zeigte JoeFreshgoods eine kleine «Thank You Obama»-Kollektion mit Chance The Rapper als Model. Jetzt, ein paar Wochen später, zieht Supreme nach und huldigt dem kultigen Präsidenten mit Hoodies, Pants und einem etwas schickeren Shirt für die Polo-Kids unter euch.

Die Obama-Kleider kommen in Navygrün und Dunkelviolett daher und sind mit dem Antlitz des Ex-Präsidenten geschmückt. Und für den Fall, dass ihr den Hoodie auch Mal im letzten Kuh-Kaff trägt, sind die Portraits auch mit einer kleinen Bildlegende versehen, damit alle sehen, wie sehr ihr euch politisch engagiert (jep, wir meinen die Facebook-Posts) und interessiert: «Barack Obama. Der 44igste Präsident der USA.» Sehr fresh.

Das gabs schon Mal

Kurz vor den Wahlen rief Supreme bereits dazu auf, Hillary zu supporten. Damals gab es einen Shitstorm der Fans: Supreme solle unpolitisch bleiben, hiess es damals. Und auch jetzt, bei der zweiten politischen Aktion innert kurzer Zeit, hagelt es Kritik an unserem Lieblingslabel.

Grund dafür ist die JoeFreshgoods-Kollektion aus dem letzten Monat. «Haha, ich bin aufgewacht und sehe eine Million Tweets über Supreme», schreibt die Marke auf Twitter. «Sorry, aber die Supreme-Kleider verwirren mich voll. JoeFreshgoods hätte das viel besser und eleganter gemacht», meint AyeYoVontay auf Twitter. Und «JoeyFreshgoods hat das zuerst gemacht» liest man unzählige Male.

Die restliche Supreme-Kollektion sieht aus, wie man es sich von der Marke gewohnt ist: Freakige, hübsch apolitische Kleider im Hip-Hop- und Skater-Style. Gut so. Aber der Obama-Anorak ist schon verdammt cool.

Die Obama-Kleider sind Teil der Frühlings- und Sommer-Serie, die ab dem 16. Februar in den Läden und ab dem 23. Februar online erhältlich ist. 


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8 Kommentare

Marc vor 3 Monate
Falls ihr es noch nicht gemerkt haben, 80% der Kleider von Supreme sind Nachahmungen/Anlehnungen an andere Marken (Vorallem Vintage Tommy/Polo)
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Lil vor 3 Monate
sup
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Dindu Nuffin' vor 3 Monate
Solche Klamotten tragen sowieso nur Amis, die mit Food Stamps einkaufen gehen...
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Romi vor 3 Monate
Ich schätze Mr Obama sehr, aber nicht auf meinen Kleidern.
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