Verstecke die Getränke vor deiner Lieblingsbar

Sex-Kässeli, Goldvreneli, Excel-Tabellen: Wir geben dir ein paar Finanztipps, damit du nicht mehr Dauerpleite bist.

Um euch das Leben etwas zu erleichtern: Hier ein paar höchstwissenschaftliche Finanztricks, mit denen ihr Kohle sparen und eure Ausgaben senken könnt.

Das Sex-Kässeli

Eine der schönsten Methoden, Kohle zu sparen, ist das Sex-Kässeli. Es funktioniert ganz simpel: Wenn du mit deinem Partner (oder von mir aus auch mit deiner Hand) ein zärtliches Stündchen geniesst, wirfst du fünf Stutz in ein Kässeli neben dem Bett. Das soll nicht ein Ansporn für Nymphomanie sein, sondern schlicht eine herzige Methode, um beispielsweise auf gemeinsame Ferien zu sparen.

Mach’s mal mit Excel

Langweilig, aber dennoch lohnenswert: Schreib dir einen Monat alle Ausgaben in eine Tabelle auf. Oder besorg dir eine Personal-Finance-App. Oder schreib dir alles in dein Notizbuch, wenn du ein Offline-Fanatiker bist. Wenn du bemerkst, dass du für Drogen 300 Stutz im Monat ausgibst – überleg dir doch kurz, ob es dir das wert ist. (Wahrscheinlich: Ja!)

Schmuggeln…

…ist garantiert eine gute Einnahmequelle. Aber darum gehts jetzt nicht, sondern um die nicht ganz so feine Art, seine Getränke in die überteuerte Lieblingsbar reinzuschmuggeln. Oder sie im Gebüsch gegenüber der Eingangstür zu deponieren. Oder einfach anständig vorzutrinken. Das spart dir an einem Club-Abend ganz schnell ganz viel Kohle. Am subtilsten funktionierts mit ein paar Deziliter Schnaps, mit denen du später deine Softdrinks pimpst.

Mach’s dir selbst

Das Internet ist wunderbar, denn es erklärt dir, wie du Dinge alleine auf die Reihe kriegst. Dein Handybildschirm ist kaputt? Youtube erklärt dir, wie du ihn reparierst. Dein hübsches Fixie muss gewartet werden? Danke, Internet! Deine Kopfhörer sind kaputt? Easy, hast du beim ersten Mal in 15 Minuten, beim zweiten Mal in 5 Minuten geflickt.

(Freiwillig) Arbeiten

Klingt beknackt, kann dir aber easy viel Kohle sparen. Wenn du an einem Festival arbeitest, musst du keinen Eintritt zahlen. Wenn du in einem Club hinter die Garderobe stehst, musst du keine 20 Stutz für die Party blechen. Und du trinkst wahrscheinlich auch noch günstiger. Perfekt!

Klau dir dein Essen

Logisch nicht aus dem Laden – es ist ja höchst verwerflich, milliardenschwere Unternehmen um ein paar Stutz zu betrügen, Self-Scanning hin oder her. Aber beispielsweise aus der Entsorgungstonne hinterm Discounter, in der knapp abgelaufene Lebensmittel umsonst darauf warten, entsorgt zu werden. Oder etwas sozialer: Du gehst abends beim Dorflädeli fragen, ob sie abgelaufene Lebensmittel haben, die du für ein bisschen Kohle haben kannst. Fragen kostet nichts und die Ravioli von gestern bringen dich nicht gleich um. Und auch Migros und Coop verkaufen vor Ladenschluss diversen Kram um 50% reduziert.

Chills mit den Abos

Grundsätzlich brauchst du – ausser Internet und Handy – kaum ein fixes Abo mehr. Alternativen für Netflix, Swisscom TV, Spotify, Apple Music und all den Kram gibts – je nach Branche – mehr oder weniger legal und umsonst.  Ausserdem: TV-Abos sind sündhaft überteuert. Besorg dir lieber etwas günstigeres, digitales. Zattoo, Teleboy oder Wilmaa beispielsweise.

Apéros, Apéros, Apéros

Klar, das ist die Methode, die auch der dorfbekannte Randständige nutzt – aber sie ist grossartig! Kunstausstellung, Parkeröffnung, Preisverleihung, Kirchenfest, Quartiervereinsversammlung, … die Liste an Anlässen, an denen es gratis Weisswein und Häppchen gibt, ist beinahe endlos. Leider findet sich bisher kein Verzeichnis dafür, aber mit ein bisschen Internetrecherche auf der Gemeinde-Homepage und Veranstaltungskalendern findest du garantiert wöchentlich Gelegenheiten für Gratis-Zvieri und ein paar Gläsli Schampus.

Deine Schule besitzt verdammt viel Toilettenpapier

Dein Arbeitgeber auch. Just saying.

Next-Level-Spartipps vom Experten:

Separates Konto

«Es lohnt sich, ein separates Sparkonto einzurichten, um Ersparnisse vom restlichen Geld zu trennen», empfiehlt Roger Forrer, Leiter Kunden-/Finanzberatung bei der Raiffeisenbank Mörschwil. «Die meisten Banken bieten auch spezielle Pakete für Jugendliche mit Vergünstigungen oder Spezialangeboten an – das lohnt sich immer.»

Lieber Fondsparplan als einzelne Aktien

Wenn du monatlich etwas Geld beiseitelegen kannst, kann es sinnvoll sein, das in einen Fondsparplan zu stecken. «Alleine 50 CHF im Monat summieren sich über die Jahre hinweg. Je nach Risiko kann man mit rund 1.5% Rendite rechnen», sagt Forrer. In einzelne Aktien zu investieren sei jedoch nicht das richtige Anlagevehikel für die meisten Jugendlichen, da es viel zu riskant ist mangels Diversifikation: «Dafür braucht man bereits mehr Kapital und auch Marktwissen. Aber es kann spannend sein, sich bereits in jungen Jahren mit diesem Thema zu beschäftigen.»

Kauf dir Gold

Der Klassiker: Goldvreneli. Wenn du etwas Geld sparen und nicht zwei Monate später damit einkaufen möchtest, kannst du dir auch Gold zulegen und beispielsweise in einem Schliessfach aufbewahren. «Als Beimischung fürs Sparportfolio ist das für Junge sicherlich keine schlechte Idee», sagt Forrer. «Gerade bei einer unsicheren politischen Lage ist Gold eine gute Investition.»


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59 Kommentare

80 jähriger vor 2 Monate
wie kommt tillate auf meinen PC? bitte löschen.
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Hzgc vor 2 Monate
Amal isch s gagi grüen
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winnie puh vor 2 Monate
Warum ratet ihr nicht gleich zum Banküberfall?
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Ein Leser vor 2 Monate
Dümmer geht's nümmer!
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