«Wir brauchen mehr Frauen in der Game-Szene»

In der wachsenden Game-Szene sind Frauen kaum vertreten. Wir reden mit einer der wenigen Mitgliederinnen des grössten Schweizer eSports-Teams.

Frauen zocken üblicherweise etwas weniger als Männer. Das zeigt nicht nur die JAMES-Studie der ZHAW, in der Jungs knapp dreimal häufiger Gamen als Freizeitbeschäftigung angeben als Mädchen, sondern auch ein kleiner Blick in die eSports-Szene. An Turnieren sieht man kaum Athletinnen, auf Twitch und Youtube stammen die meisten Game-Videos von Männern und wenn du dich in deinem Freundeskreis rumhörst, dürfte es wahrscheinlich ähnlich aussehen.

Auch bei mYinsanity, dem grössten eSports-Team der Schweiz, sitzen die wenigen aktiven Frauen eher hinter den Kulissen, statt auf der Bühne oder der Cam. Um herauszufinden, woran das liegen könnte, trafen wir die 19-jährige Sharelia – ein mYinsanity-Talent und leidenschaftliche Zockerin.

Kommentatorin und Streamerin

Sharelia heisst mit bürgerlichem Namen Vanessa Trieb, ist 19 Jahre alt, streamt ihre Videospiel-Sessions gerne auf Twitch, zockt ab und an auch vor Live-Publikum und kommentiert die Spielrunden anderer Zocker live im Netz. Durchs sogenannte «Casten» fand sie auch zum derzeit grössten Schweizer eSports-Team mYinsanity. Momentan als einzige Frau, die auch im Vorder- und nicht im Hintergrund für die Organisation tätig ist.

Die Polygrafin in Ausbildung stieg mit dem Multiplayer-Shooter «Overwatch» ein, konzentriert sich aber derzeit auf «PlayerUnknown’s Battlegrounds» – ein Multiplayer-Game, in dem bis zu 100 Spieler auf einer immer kleiner werdenden Karte ums Überleben kämpfen. Das Team oder der Spieler, der zuletzt noch steht, gewinnt. Stellt es euch als eine Art «Hunger Games» vor – nur mit etwas mehr Knarren und mehr Spielern.

Das Interview mit Sharelia findest du oben. Und wenn du ihr gerne mal beim Zocken zusehen möchtest – du findest sie auf Twitch, Twitter oder Instagram.


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44 Kommentare

Frank vor 4 Monate
Ich wüsste keine einzige Sportart wo es mehr Frauen als Männer hätte oder nur ähnlich viele. Selbst Schach, spielen mehr Männer als Frauen. Warum soll es ausgerechnet im eSport anders sein?
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Peters Son vor 4 Monate
"Frauen zocken üblicherweise etwas weniger als Männer....in der Jungs knapp dreimal häufiger Gamen als Freizeitbeschäftigung angeben." Etwas weniger ist ja dann wohl ne Untertreibung. Wenn Frauen im Schnitt weniger spielen wollen, sollte das doch eigentlich ok sein. Warum soll das schlecht sein? Anscheinend darf Frau doch nicht entscheiden, was sie will. Warum muss man immer Frauen dort reinzwingen wo sie nicht sein wollen. Und dann noch immer nur in bestimmten Bereichen, v.a. wenns um Geld oder Status geht und dies fast ausschliesslich in Männerdomänen. Umgekehrt mit Männern macht mans kaum oder gar nicht. Da soll einer behaupten, dass mit gleicher Elle gemessen wird. Aber ist ja nichts Neues...
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el pepe vor 4 Monate
was sie ist pro gamerin XD der ihr 6er stack machen wir ja immer krass fertig XD XD ich glaube es wird zeit das wir mit nserem fun team wohl lieber liga zocken^^ aber wegen frauen zockern: in europa ist es wenig vertreten aber schaut mal nach asien insbesonders nach süd korea^^ progamer ist dort ein traum von vielen und sie zocken in gamehallen und hoffen darauf wie pine (overwatch) endeckt zu werden! und schaut man noch die mercy mains an sieht man schnell das viele frauen ov oder soagr wow zocken^^ blizzard hat den dreh raus mit frauen zu begseistern^^ und frauen zocken wohl nicht so gerne reine fps, bei ov hat man halt je nach char einen anderen fokus als nur auf sich verändernde pixel zu reagieren^^. aber ich rate euch wenn ihr gern zockt und weiblich seit : versucht es mit progress! ihr werdet schneller respektiert als männer! und btw mein ranking ist 4089! also knapper grandmaster
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Antwort von gordon f vor 4 Monate
du kannst ja echt viel rumquatschen was?
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