Weltbekannte Kunst sexy nachgestellt

Ein kanadischer Blog rief weltweit junge Leute dazu auf, bekannte Kunstwerke fotografisch nachzustellen. Die Ergebnisse sind sexy, lustig und in jedem Fall wahnsinnig kreativ.

Bevorstehende Museumsbesuche – vor allem, wenn es sich um Ausstellungen klassischer Gemälde handelt – lösen in den meisten Menschen unter 40 eher ein müdes Gähnen aus als ausufernde Begeisterungsstürme. Schade eigentlich. Werke wie Botticellis «Geburt der Venus» oder Klimts «Der Kuss» gehören nicht nur zu den bekanntesten, sondern auch zu den emotionalsten und erotischsten Klassikern der Kunstgeschichte. Dagegen kommt kein Kardashian-Hintern-Selfie an.

Der bekannte kanadische Art-Blog «Booooooom» hat deswegen bereits im Jahr 2011 das «Remake Project» ins Leben gerufen. Was als einmaliger, zeitlich begrenzter Wettbewerb anfing, ist auch heute noch eine der coolsten und beliebtesten Aktionen der Seite.

Nur unbearbeitete Fotos, bitte!

Die Regeln sind simpel: Interpretiere ein klassisches (und vorzugsweise gemaltes) Werk neu – als Fotografie. Das bedeutet: Keine Gemälde, Zeichnungen, Collagen. Die Idee dahinter ist es, möglichst viel kreative Energie in den Prozess des Nachstellens und Nachbauens der Bildszenerie zu stecken. Der Grossteil der Arbeit soll in die Zeit vor dem Fotografieren fliessen, nicht in die danach. Nachträgliche digitale Bearbeitungen sind deshalb auch unerwünscht.

Obwohl die offizielle Deadline für weitere Remakes schon vor Jahren überschritten wurde, kommen täglich neue Einsendungen hinzu. Die kreativsten werden in der – regelmässig geupdateten – Bestenliste ausgestellt. Wer also immer dachte, alte Gemälde seien langweilig, der wird hier wahrscheinlich ziemlich schnell eines Besseren belehrt. Und wir können uns nicht sattsehen!


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13 Kommentare

B. A. Barracus vor 6 Monate
Sorry, aber bei den meisten Bildern würde ich lieber das Remake in mein Wohnzimmer hängen... Einfach aus optischen Gründen und wenn finanzielle Interessen nicht im Zentrum stünden.
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Chekkah vor 6 Monate
Nei nei nei, sexy geht anders, was ist hier segsy? NICHTS😲!@!# und bei einigen nachstellungen sieht man kaum einen bezug zum original😠da geht mir doch gleich der hut hoch!!!@
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Lisa vor 6 Monate
Auch wenn ich bei der ersten Komposition nicht verstehe wieso das Body Painting sein muss beim Nachstellen, so haben sich doch alle irgendwie sehr bemüht (wobei ich nach ein paar Bildern gelangweilt war und nicht alle angeschaut habe). Allerdings umsonst. Denn nichts davon würde ich erkennen als Kopie dieser Gemälde. Die Milo vielleicht noch, wobei es eigentlich nicht nachgestellt sondern neu interpretiert ist, wie bei den meisten.
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Antwort von g-rd vor 6 Monate
äääähm... die Milo? Die ohne Arme aus dem Louvre? Hab ich da etwas verpasst?
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