«Wir haben uns gegenseitig nackt mit Glitter eingerieben»

Eine Gruppe mutiger Frauen zieht sich für Instagram aus und zeigt sich vollkommen nackt – nur mit schimmernder Farbe bemalt.

 

Kaum jemand schafft es, sich in seiner Haut rund um die Uhr immer perfekt zu fühlen. Gesellschaftliche Beauty-Standards schreiben und photoshopmanipulierte Supermodels in Hochglanzmagazinen tragen aber auch nicht unbedingt dazu bei, unser Selbstbewusstsein zu stärken und uns – und unsere Körper – so zu lieben, wie sie sind.

Zusammenhalt ohne Ängste und Sorgen

An dieser Stelle kommen die 20-jährige Roseanna Mae und ihr Glitzer-Projekt ins Spiel. Mit dem Hashtag #PositivelyGlittered (übersetzt etwa «positiv glitzernd») und den dazugehörigen Bildern, auf denen die Initiatorin und ihre Freundinnen zu sehen sind, will die junge Australierin den Weg für Diversität und Selbstliebe ebnen. Auf den Fotos posieren Frauen mit den verschiedensten Körperbauten und Staturen splitterfasernackt, nur bedeckt von einer glitzernden, schimmernden Schicht bunter Farbe.

«Ich war selbst zu Beginn noch sehr scheu und hatte wenig Selbstbewusstsein, was meinen Körper angeht», erklärt Roseanna auf ihrem Blog. «Und da war ich natürlich nicht die Einzige. Aber zusammen mit den anderen Frauen hatten wir so viel Spass dabei, von Kopf bis Fuss in Glitter zu baden. Dieser Zusammenhalt und all die positive Energie hat alle Ängste und Sorgen schnell weggespült.»

Frauenpower und Käse-Freundschaft

Dieser lustige, hübsche und innovative Ansatz, die Schönheit in der Verschiedenheit des weiblichen Körpers zu betonen, kommt an: Unzählige Frauen aus aller Herren Länder wollen mitmachen und auch Teil des bunten Projekts werden. Aus diesem Grund finden mittlerweile regelmässig Glitter-Events statt, bei denen sich alle interessierten Damen einbringen und von ihrer schönsten, buntesten Seite zeigen können.

Und die Ergebnisse können sich nicht nur auf Instagram sehen lassen, sondern bleiben auch den Teilnehmerinnen in guter Erinnerung. So schreibt eine der schillernden Damen, die sich «Rhapsody in Rapture» nennt: «Ich habe mich mit sechs irre tollen Frauen getroffen, wir haben uns nackt ausgezogen, Käse gegessen, gequatscht und uns gegenseitig mit Glitter eingerieben und Fotos gemacht. Verdammt, hat sich das gut angefühlt!»

Ob und wann das erste offizielle #PositivelyGlitter-Event in der Schweiz stattfindet, steht leider noch in den Sternen. Aber was spricht eigentlich dagegen, das einfach mal selbst zu probieren?


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72 Kommentare

Ueli vor 20 Tagen
Nicht jeder Mensch ist schön. Man kann zwar etwas dafür tun, aber mit gewissen Dingen muss man sich leider abfinden. Das heisst aber auf keinen fall sich einzureden, dass jeder Mensch schön ist. Das ist bloss Flucht aus der Realität. Nur weil ein Mensch nicht schön ist heisst das ja nicht, dass er nicht andere positive Eigenschaften haben kann.
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Bibi vor 20 Tagen
Wie labil und zwangsgestört muss man sein, wenn man es mutig findet sich auszuziehen. Die meisten Leute ziehen sich nicht aus, weil sie keinen Grund dazu haben, nicht weil es Mut brauchen würde oder weil sie prüde sind. Sie haben einfach kein schwaches Ego dem man ständig was beweisen muss.
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Glitter nein nein! vor 22 Tagen
Eure Geltungssucht verschmutzt unsere Weltmeere
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Antwort von Ekeltoni vor 22 Tagen
Wen intressieren schon die weltmeere wenns darum geht dass sich frauen mutig-frech ein positives selbstbild trotz flatterärschen aneignen können? Das weltmeer hat schliesslich keine psyche, die rund um die uhr nach aufmerksamkeit und anerkennung schreit, du frauenhasser. Oder fühlst du dich durch starke frauen entmännlicht?.....(😂)
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