Das sind die grossen Leiden der Pornostars

Endlich sprechen Pornostars über ihr dringlichstes Problem: Die User-Kommentare zu ihren Videos. Nun müssen wir zusammenstehen, um eine bessere Welt zu schaffen.

Die Kommentare auf Pornoseiten sind eine Welt für sich. Und, wie man meinen könnte: Eine bessere Welt als die reale, angeblich wichtigere Welt, mit so üblem Kram wie Rechnungen, Prüfungen, der Steuererklärung und Ed Sheeran.

Wer sich beispielsweise durch Pornhub-Kommentare klickt, findet Kochrezepte für Lasagne, Diskussionen über Minecraft-Mods oder Lernhilfen für Trigonometrie. Gegenüber der geladenen, prallen und spitz(findig)en Intelligenz der Porno-Community wirken Youtube-Kommentare so clever wie eine unterdurschnittliche Folge «Jung, wild und sexy».

Darmspiele und Pfefferspray

Aber leider gibts auch hier schwarze Schafe. Leute, die schlicht nicht verstanden haben, dass die Kommentarsektion auf Pornoseiten für philosophische Diskussionen und die direkte Kommunikation mit Pornostars – die lesen ja alle Kommentare, immer – gedacht ist.

Deshalb lancieren ein paar Pornosternchen nun die Aktion #buthow und wünschen sich die Solidarität aller. Denn immer wieder hinterlassen Typen unter ihren Videos Kommentare wie: «Ich würde gerne deine Pussy mit Pfefferspray bearbeiten» oder «Könnte ich meinen Darm auf deinen Hintern entleeren, damit du mir wiederum deinen Darm in meinen Mund entleeren kannst?»

Nicht mal ein LinkedIn-Profil

Das alleine wäre ja grossartig – so die Pornostars. Der springende Punkt: Diese Idioten hinterlassen keine Kontaktdaten. Keine Mail-Adresse, keine Postanschrift, keine Sozialversicherungsnummer, kein LinkedIn-Profil … nichts. Nur gähnende Leere.

Die Darstellerinnen, die natürlich allesamt auf solches Zeugs wie Pfefferspray auf den Geschlechtsteilen stehen – sie sind ja auch nur Menschen –, wollen nun mit der Aktion #buthow dazu aufrufen, dass sich diese Kommentatoren gefälligst auch bei ihnen melden. Schliesslich haben sie die Pornosternchen mit ihren verführerischen Angeboten derart heiss gemacht, dass es schlicht unmenschlich wäre, diese Phantasien nicht umzusetzen.

Die Welt ein Stück besser machen

Falls ihr die Pornostars im Kampf für Gerechtigkeit und mehr Fetische unterstützen wollt: Teilt den Clip, stellt das auf Instagram, LinkedIn oder in eure Tinder-Bio. Und wenn ihr selbst mal auf einer Pornoseite einen Kommentar hinterlasst, wie gerne ihr einer Darstellerin zwei Tage lang die Zehen lutschen wollt – bitte schreibt eure Mailadresse dazu. Unsere Welt ist so schon schlecht genug, ihr müsst das Übel nicht noch mehr unterstützen. Danke!


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76 Kommentare

Marc& Sandy vor 3 Monate
Was uns interessieren würde:Sind diese Porno Ladys alle sterilisiert?Sind ihre Partner vasektomiert?Dies ist doch wichtig ;Sie haben eine Vorbild Funktion für die Zuschauer.Daher sollte auch Kondome verwendet werden auch wenn die Darsteller sterilisiert sind.
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Antwort
Antwort von Mike vor 3 Monate
tf... was ist mit euch los..
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Antwort von Giacomo vor 3 Monate
Auch nicht Pornodarsteller(männlich) sind klugerweise sterilisiert.Oder bezahlten Sie gerne Alimente,Mike?
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Antwort
BereitfürPorno vor 3 Monate
Würde mich gern auch mal für einen Porno melden. Aber nur mit Maske. Aber wie kommt man zu einem Porno. Ohne Geld keine Chance. Bin gut bestückt und hab Ausdauer
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