Netflix verteilt Koks auf Clubtoiletten

Für die dritte Staffel von «Narcos» zückt Netflix eine clevere Werbemethode und klebt Fake-Kokain auf Toiletten. Hut ab!

Wusstest du, dass ein Drogenkartell 80% des Kokains kontrolliert? Oder dass das Drogenkönige 1995 mehr verdienten als alle legalen Unternehmen?

Nachdem – sorry, das ist Allgemeinwissen und kein Spoiler – Pablo Escobar 1993 von der kolumbianischen Polizei umgelegt wurde, lag dem Cali-Kartell der Kokain-Markt zu Füssen. Wir stellen uns vor, dass sie wie kleine Kinder freudig herumgehüpft und Schneeengel in weisses Pulver gezeichnet haben.

Der Drogenkönig ist tot, lang lebe der Drogenkönig

Die ersten beiden Staffeln der Netflix-Serie «Narcos» widmeten sich Pablo Escobars Drogenimperium. Die dritte Staffel, die Anfang September startete, setzt hingegen beim Cali-Kartell an: Escobars Konkurrenten, die viel mehr wie eine Unternehmensgruppe als eine paramilitärische Bande agierten, bieten nämlich genau so viel Stoff (get it? Höhö) wie der legendäre Drogenkönig.

Um die neuen Staffeln etwas zu pushen, liess sich der Streaminggigant eine clevere Idee einfallen. Auf Club- und Bartoiletten in L.A., New York, Miami und Chicago klebten die «Narcos»-Macher falsches Koks, eine gerollte Dollarnote und einen funny Fact zur Serie, wie beispielsweise: «Alle drei Stunden verdiente das Cali-Kartell 917'000 Dollar».

Eigene Weed-Sorten

Das ist verdammt gute Werbung, die gerade bei der Zielgruppe – nehmen wir mal an: drogenaffine Personen – ziemlich gut ankommen dürfte. Es gibt ja Clubs, die die Toilettenoberfläche mit Klebestoff einschmieren, um Drogenkonsum vorzubeugen. Das hier ist sowas wie die coole Alternative. Und man lernt sogar noch ein paar historische Fakten während des Pinkelns. Und das passiert ansonsten (leider?) nur selten.

Dies ist derweil auch nicht die einzige ausgefuchste Werbeaktion von Netflix: Für die Weed-Serie «Disjointed» lancierte das Medienunternehmen in California ein paar eigene Grassorten, die perfekt zur Netflix-Serie passen sollen. Wer noch nicht genug Gründe kennt, um eine Gras-Legalisierung zu unterstützen: Das Netflix-Gras wäre doch ein weiteres schlagkräftiges Argument.


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15 Kommentare

vor 1 Monat
An einem Flughafen in Amerika habe ich bei der Sicherheitskontrolle in den Schachteln wo man seine Wertsachen legt echt coole Werbung gesehen.
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Olly vor 1 Monat
Einfach nur dümmlich.
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Ibiman vor 1 Monat
Drum ein Briefchen falten, dann muss man das Zeug nicht auf den Klebstoff oder sonstigen Dreck kippen..
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