Muffelige Socken rauben uns den Schlaf

Stinkende Zimmer halten die junge Bevölkerung wach – und wirken sich auf die Schulnoten aus. Ein Schlafexperte verteilt darum Ratschläge für Schlafzimmer-Hygiene.

 

Verschwitzte Socken hier, das Sandwich von vorgestern Abend da – und das Fenster bleibt zu. Kein Wunder, dass Teenies da um ihren Schlaf gebracht werden und in der Schule abkacken. In einem verdreckten Zimmer lässt es sich kaum gut lernen und schon gar nicht anständig einschlafen.

Schlafmangel verursacht Kopfschmerzen

Colin Espie, Professor für Schlafmedizin an der Universität Oxford, will Jugendlichen daher im Kontext einer britischen Schlaf-Studie die Benimmregeln fürs eigene Schlafzimmer nahelegen. «Die muffeligen Zimmer der Teenager sind ein Nebenprodukt derselben immer wieder eingeatmeten Luft», meint Espie zur Zeitung «The Sunday Times». Statt nach dem Schlaf erholt aufzuwachen, dröhnt vielmehr der Kopf – und das nicht etwa von einem Kater. Sein Rat lautet: Heizung runterschrauben, Fenster aufreissen und ab und an mal Hygiene betreiben. Dann klappts vielleicht auch mit den guten Noten.

Im Zuge der Schlaflosigkeit und den Auswirkungen auf das akademische Potenzial der Schüler, führt die Oxford Universität derzeit ein Experiment durch. Über eine Zeitspanne von vier Jahren leben diesbezüglich über 30‘000 Schüler den Traum jedes Jugendlichen: Sie geniessen das Privileg, erst um zehn Uhr morgens in die Schule gehen zu müssen. Mit der Langschläfer-Massnahme und Lektionen in Schlaferziehung, sollen die Teenager ihr schulisches Können verbessern. Ob der spätere Schulbeginn aber tatsächlich Auswirkungen auf die Leistungen der Schüler hat, wird sich erst noch herausstellen.

(Bild: flickr.com/Monique Prater)


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6 Kommentare

JR vor 2 Jahre
@jessesmaria: 20 min und Professionalität? Chchch. Tilllate steht wenigstens dazu, dass sie nur seichte Unterhaltung bringen
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Eckspertin vor 2 Jahre
Die Jugend glaubt nicht die guten Ratschläge der Eltern. Nur wenn es ein Experte sagt. Es braucht Elternbildung, damit die Experten werden.
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Antwort von Cornel B. (17) vor 2 Jahre
FALSCH. Dies ist individuell. Das was Sie machen ist schwere Pauschalisierung.
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U. N. Nötig vor 2 Jahre
Schon wieder Kommentar, der auf sich aufmerksam machen will!
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