Gegen diese Challenge kann der Harlem Shake einpacken

Die «Mannequin-Challenge» geht gerade viral: Statt mit dem Arsch zu wackeln wie in Zeiten des Harlem Shakes, soll man sich jetzt so regungslos wie möglich ablichten lassen.

Gefühlt wöchentlich kotzt uns das Internet eine neue – meist sinnentleerte – Challenge vor die Füsse, bei der wir oft nur verständnislos den Kopf schütteln (Din A4-Challenge) oder schmerzverzerrt das Gesicht verziehen (Kylie-Jenner-Challenge). Nach spindeldürren Taillen und blutunterlaufenen Lippen verbreitet sich jetzt die «Mannequin-Challenge» mitsamt Hashtag #MannequinChallenge wie ein Lauffeuer im Netz.

Die neuste Herausforderung besteht darin, in einer Pose einzufrieren und sich minutenlang nicht zu bewegen, während das Ganze gefilmt wird. Bevor du gleich schreist, was daran so schwer sein soll – hast du schon mal versucht, mehrere Minuten komplett bewegungslos in einer unbequemen Pose zu verharren? Das zieht ganz schön in den Muskeln.

Die bizarre Gegenbewegung zum Harlem Shake

Die Challenge wird als die diesjährige bizarre Version des Harlem Shakes gehyped und findet ihren Urspung – wie sollte es auch anders sein – im Land der Freiheit, Monstertrucks und des fettigen Fast-Foods: Amerika.

Ein paar Schüler der «Edward H. White High-School» in Florida posteten ein Video auf Twitter, in dem sich die ganze Schulklasse in ihren Posen eingefroren zeigt. Wenige Tage später explodierte das Ding, ging viral und steckte damit ganze Schulen an, die Herausforderung anzunehmen und die Schüler nachzuahmen.

 

 

Der Künstler des Titelsongs macht selbst mit

Wie bei jeder viralen Challenge muss der passende Backgroundsong mit ins Video gepackt werden: Früher war’s der Harlem Shake-Song von Baauer, heute ist «Black Beatles» von Rae Sremmurd der Titelsong der viralen Challenge. Auch der Künstler hat natürlich Wind vom Hype bekommen und sich gleich mal selbst an einem seiner Konzerte im Stillstehen getestet - mitsamt aller Konzertbesucher, die brav mitgemacht haben.

 

 

Die Mannequin-Challenge hat – wie so vieles im Internet – keinen doppelten Sinn und Zweck. Während es bei der «Ice-Bucket-Challenge» des vergangenen Jahres beispielsweise darum ging, Spendengelder gegen ALS zu sammeln, dient das Stillstehen einfach nur der Unterhaltung – und das ist okay.

Denn was uns auch im Internet begegnet – vieles hat seinen Platz und seine Berechtigung. Auch eine Challenge, die auf den ersten Blick möglicherweise etwas flach wirkt. Weitere lustige Videos der Challenge kannst du dir unten ansehen. Findest du die Challenge unnötig, nervig oder einfach nur lustig? Sag’s uns im Kästchen auf der rechten Seite.

 

 

 

 

 

 

 


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5 Kommentare

NAD vor 4 Monate
Gabs das nicht schon mal vor nicht allzu langer Zeit? Hab ich mal in Zürich gesehe.
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Antwort
Zombie vor 4 Monate
Ich habe heute noch keine A4 Seite Kommentar verfasst. Was ist mit mir los?
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Antwort
Nur so vor 4 Monate
Harlem Shake war schon lange gestern..
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Antwort
Realistguyintheroom vor 4 Monate
Jugend/teenies/millennials von heute... Nix produktives im kopf... Hauptsache man ist "trendy"
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