Ein Sex-Sauf-Studentensong erobert die Charts

Medizinstudenten der Universität Mainz haben einen Song geschrieben. Und der Track für die deutsche Spring-Break-Ausgabe scheint trotz ziemlich idiotischem Text ein Hit zu werden.

Eigentlich treffen sich sämtliche Medizinstudenten aus Deutschland jedes Jahr in Thüringen, um ihr fussballerisches Talent unter Beweis zu stellen. Eigentlich. Statt sich wie offiziell angepriesen bei den Medimeisterschaften ein Wochenende ganz dem Fussball hinzugeben, steht inoffiziell eine ganz andere, nicht ganz so sportliche Aktivität im Vordergrund: Vodka saufen, Bierchen stemmen, Shots runterkippen. Also all das, bei dem man seinem zukünftigen Arzt eigentlich nicht unbedingt zusehen möchten.

Um beim diesjährigen Wettkampf musikalisch abzusahnen – oder auch einfach bei den Mädels zu punkten – fabrizierte eine Gruppe von Nachwuchsärzten aus Mainz darum ihren ganz persönlichen Party-Hit. Und weil «Medicoper Mainz17 – Nur die Liebe zählt» tatsächlich verdammt eingängig ist, katapultierten die Fans den Sauf-Sex-Studentensong auf Platz 1 der deutschen Spotify-Charts.

Sexy Tanzmoves und Rapper-Gestik

Richtig gelesen. Der unglaublich peinliche Song, der will, dass wir den «Hub-Hub-Schrauber» und den «Heli-Heli-Kopter» machen, scheint offenbar der nächste grosse Sommerhit zu sein. Und wir verstehen nicht ganz warum.

Nebst unterirdisch schlechten lyrischen Einlagen – von Medizinstudenten hätten wir ein bisschen mehr erwartet – kreierten die Mainzer auch noch zum Textniveau passende sexy Tanzmoves und orientierten sich bei ihrer Gestik wohl an den ganz Grossen im Hip-Hop-Business. Den knapp 170'000 Zuhörern, die sich das Musikstück von «Medimeister Mainz»auf Youtube reingezogen haben, scheint es aber zu gefallen. Das nehmen wir zumindest an, wenn wir Kommentare wie «geilstes Lied! Und wer hat bitte diesen nicen Beat gebaut?» und «Kein anderes Medi-Video konnte mich so zum Lachen bringen» lesen.

Wir gebens ja zu: Für einen Song, der wohl nach so einigen Bierchen entstanden ist, haben sich die Mainzer Studenten eine ordentliche Fangemeinde aufgebaut. Bevor wir aber zu lange darüber nachdenken, dass uns diese Jungs künftig für Rektaluntersuchungen in den Hintern schauen oder wir vor ihnen auf dem Operationstisch liegen werden, schalten wir jetzt lieber unseren Computer aus.

Wer sich das Video ansehen will, hier bitte sehr:


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9 Kommentare

Dr. Britta S. vor 16 Tagen
70% der Medizinstudenten heute sind Frauen... so will man wohl die Jungs wieder zurück an den OP Tisch bringen und das Medstudentenleben attraktiver zeigen...
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Piotr vor 16 Tagen
Mein Gott wo ist euer Humor Diese Scheinheiligkeit ist einfach nur lächerlich! Ich schreibe einem Schreiner ja auch nicht seine Fähigkeit ab ein vernünftiges Regal zu bauen, nur weil er sich mal einen hinter die Binde kippt Also lasst die Leute ihren Spaß haben solange sie jung sind
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Reader vor 17 Tagen
Autsch, das Ding (Song) ist ja echt grottenschlecht... Aber solang sie Spass hatten, warum nicht 😃
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Roman vor 17 Tagen
Wie wärs mit einem Medizinstudenten/innen Song zur Förderung der Sterilisation.Ausserdem ist dies nach ihrer Ausbildung eine Top Verdienstmöglichkeit. Bei mir ; Dauer nur 20 Min.& 2 kleine Pflaster.Bei Kosten von 520 EURO. ein super Netto Verdienst.Ausserdem können Aerzte in der Schweiz Männer ab 18 unterbinden (Bgs.2111.111)Eine grosse Marktlücke in der Schweiz.
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