Was, wenn Jesus ein iPhone gehabt hätte?

Unser liebster Instagram-Account der Woche kombiniert die Vergangenheit mit dem digitalen Zeitalter – und zeigt Mona Lisa auf Snapchat und Van Gogh auf dem Nirvana-Cover.

Dass Social Media schon seit geraumer Zeit unseren Alltag mit nach Likes lechzenden Strandbabes, Schmink-Tutorials und Gaming-Videos überflutet, ist nichts Neues. Was wäre aber, wenn Instagram, Youtube und Tinder schon lange vor unserer Zeit existiert hätten? Würden sich alle auf Tinder die Finger wund swipen und würde uns die High Society des Mittelalters mit ihrem Candy-Crush-Highscore Konkurrenz machen?

Glaubt man den Bildern von Ege Islekel, hätten wohl auch unsere Vorfahren dieselbe Lieblingsfreizeitbeschäftigung wie wir gehabt. Der junge türkische Grafikdesigner bringt klassische Gemälde wie Da Vinci’s «Mona Lisa» und Edvand Munch’s «Der Schrei» zusammen mit moderner Popkultur. Das Resultat sind herrlich satirische Illustrationen, die den Spirit unserer Genration einfangen.

Klassische Kunst im digitalen Zeitalter

So zeigt etwa Michelangelos Meisterwerk nicht – wie eigentlich vorgesehen – die Erschaffung Adams, sondern vielmehr Gott, der eine Hantel stemmt und seine Mördermukkis trainiert. Ach ja, und unter ihm wartetet Adam mit ein paar Proteinpulverbehältern, um seinen Schöpfer damit zu versorgen. Das Mädchen mit dem Perlenohrring posiert derweil mit einem Gewehr neben Jean Reno in «Leon der Profi». So geht Kunst.

Als Inspiration für seine Bilder diente Islekel ein Museumsbesuch: «Mir sind die ganzen Leute aufgefallen, die Fotos und Videos gemacht haben, anstatt die Kunst mit den eigenen Augen zu betrachten», erzählt der Grafikdesinger dem deutschen Onlinemagazin «i-D». Er habe sich gefragt, was passieren würde, wenn diese Gemälde in unserem digitalen Zeitalter lebendig werden würden.

Et voilà, entstanden ist ein Sammelsurium an absurden Tinder-meets-Mittelalter-Kreationen, Make-up-Tutorial-Parodien und Instagram-Storys von Jesus und den zwölf Aposteln – inklusive Judas. Irgendwie paradox, dass die knapp 38'000 Follower Islekel trotz seiner indirekten Kritik an der weitverbreiteten Social-Media-Sucht bewundern. Doch wir tun es schliesslich auch.


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51 Kommentare

Eva vor 2 Monate
Dann könnten wir wahrscheinlich seine personality auch beweisen.
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S.Kritischer. vor 2 Monate
Natürlich müsste es ein IPhone sein ein Smartphone würde nicht reichen. Ohne IPhone würde er ja nicht zu den Apple Göttern zählen
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Lisa vor 2 Monate
Wenn Jesus ein iPhone gehabt hätte, dann hätte er sich selbst gekreuzigt und auf Erlösung durch ein Android Smartphone gehofft...
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das Ende vor 2 Monate
Jesus Christus war am Anfang dabei und wir beim Ende dabei sein. Ein Iphone benötigt Er nicht. Er wusste aber schon dass am Ende wohl niemand mehr glauben wird. Er hat das alles schon vorausgesagt - dass die Gottlosigkeit überhand nehmen wird. Seit damals steht die Frage im Raum ob Jesus Christus bei Seiner Rückkehr noch Glauben/Gläubige finden wird. Er sagte voraus dass das Ende die schrecklichsten Zeit aller Zeiten aller Menschen wird. Man weiss schon sehr lange dass am Ende das Wissen massiv zunehmen wird. Es ist auch schon sehr sehr lange vorausgesagt dass das Böse die ganze Erde und alle Menschen zum Unglauben führen wird. Man wird am Ende nicht mehr im Herzen Gott glauben sondern denen die einem die Technikwunder anbieten. Das Ewige Leben wird nicht mehr von Gott sondern von der Wissenschaft kommen. Die Wissenschaft stellt das Wichtigste - die Liebe - als einen Biochemischen Ablauf dar. Den Verstand als Produkt der Materie des Hirnes. Man kann ja sogar einer Maschine durch Künstliche Intelligenz Leben einhauchen denkt man. Wahre Liebe kennt kaum noch jemand. Liebe wird mit Sex und Begierde gleichgetan. Das Ich steht im Zentrum. Das Geld ist wichtiger als Menschen. Das Tier ist wichtiger als Menschen. Den Menschen darf man heute schon in der Mutter drin zerstören. Mord- und Totschlag kommt rund um die Uhr im Fernsehen und Kino und in Games vor. Was einem nützt ist gut. Selbstlosigkeit wird als Schwäche abgetan. Wer nicht dazugehört wird verspottet. Wer auf Gott vertraut wird belächelt. Jesus Christus wusste das alles schon von Beginn an. Mit Gott spricht man im Herzen denn Gott ist die Liebe. Jesus Christus benötigt kein Iphone. Die Sprache der Liebe findet im Herzen statt. Das Iphone ist einfach ein Ding dass es heute gibt und danach wohl nicht mehr. Pyramiden waren auch mal voll in. Wer Gott von Herzen liebt und sich Gott im Herzen mit Liebe und Anstand nähert dem begegnet Gott in Liebe im Herzen. Wer es nicht glaubt kann es nicht verstehen. Wer Gott von Herzen liebt kann sich Gott in Liebe nähern. Wer es nicht glaubt kann es nicht verstehen so wie jemand andere nicht verstehen kann die einander Lieben wenn dieser jemand selbst nicht lieben will.
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