Schüler müssen wegen Youtuber nachsitzen

Für ein bisschen Aufmerksamkeit von Jake Paul machen junge Schüler derzeit Werbung für den Youtuber. Dumm nur, dass sie dabei Stress mit den Lehrern kriegen.

Jake Paul, Ex-Vine-Star und Social-Media-Held Tausender, verschafft seinen Fans derzeit Probleme: Statt viel Kohle dafür auszugeben, seine neue Website mit modisch wertvollen Kreationen selbst zu promoten, rief er vergangenen Dienstag ganz einfach seine Fans in einem Video dazu auf. Getarnt als neue supercoole «Chalkboard Challenge» sollen die Schüler lediglich die URL seiner Website auf die Wandtafeln in ihren Schulen schreiben. Nichts leichter als das.

Das Problem: In den USA ist es offenbar nicht erlaubt, die Tafel vollzukritzeln und sein Handy im Klassenzimmer zu benutzen. Logisch, dass nun unzählige junge Fans Ärger mit den Lehrern und ihrer Schule kriegen.

Nachsitzen und Schulverbot

«Ich muss nachsitzen, weil ich mein Handy benutzt habe und die Website an die Wandtafel geschrieben habe», schreibt etwa eine Twitter-Userin. Einer andere Anhängerin ist Jakes Liebe alles wert: «Ich hab Stress gekriegt dafür, doch es war es absolut wert, du bist meine Nummer eins und ich werde für immer ein Jake Pauler sein.» Ein weiterer Schüler wurde für seine exzessive Fan-Liebe sogar drei Tage vom Unterricht suspendiert.

Die Fans kümmern die schulischen Massnahmen aber sichtlich wenig. Schliesslich kriegen sie nicht nur ihre zehn Sekunden Internetruhm, sondern auch noch einen neuen Follower geschenkt – Jake Paul höchstpersönlich. Sozusagen als grosszügiges Dankeschön an seine äusserst tüchtigen Fans. Wir hoffen nur, dass sich der ganze Ärger für ein paar mehr als nur gewöhnliche und überteuerte Hoodies gelohnt hat.

Ab 4:23 seht ihr, wie Jake zur neuen Challenge aufruft:


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14 Kommentare

La Vinci vor 10 Tagen
Naja, so lange alle hirnlosen Marionetten jede "Challenge" mitmachen, selber schuld. Leider verbreitet sich diese Spezies explosionsartig.
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MeinEigenerHeld vor 11 Tagen
Opfer....
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Jürg N vor 11 Tagen
Die müssen nicht wegen einem youtuber nachsitzen, sondern weil sie dumm sind. Punkt.
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patrick h. vor 11 Tagen
Die Lehrer sollen das über die Hierarchie nach oben melden und die Bundesstaaten sollen sich danach an Google wenden. Der Typ wird lebenslänglich gesperrt und wir alle haben einen Narzissten weniger im Internet. WinWin.
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