20-Jährige scheisst aufs Rasieren

Eine 20-jährige Amerikanerin verzichtet auf Rasierklingen und Waxing und zeigt auf Insta und Youtube lieber, wie ihre Haare an den Beinen und unter den Achseln spriessen.

Sommer heisst viel nackte Haut. Dass der Rasierer, das Epiliergerät oder die Wachsstreifen bei den meisten Frauen ganz oben im Badezimmerschrank stehen und der Griff danach während höllisch heisser Baditage fast schon automatisch ist, scheint logisch. Morgan Mikenas sieht das aber etwas anders – und zeigt der Welt ihre behaarten Schenkel.

Die 20-jährige Amerikanerin lässt schon seit über einem Jahr die Finger von ihrem Rasierer, der wohl irgendwo hinter den abgelaufenen Kaltwachsstreifen verstaubt. Ihr Haar spriesst also wild – vor allem an den Beinen und unter den Achseln.

«Wieso mache ich das überhaupt?!»

«Ich finde es nicht fair, dass sich Menschen der Norm anpassen müssen», erzählt die Fitness-Bloggerin in einem Video auf ihrem Youtube-Kanal. «Mach genau das, womit du dich wohl fühlst», sagt sie weiter. Und wenn das heisst, nicht mehr ständig früher aufzustehen, um sich den Körper so glatt zu rasieren wie ein Babyfüdli oder mühevoll die Haare auszureissen und sich dafür ganz en naturell zu zeigen, findet sie das völlig okay.

Sie habe so viel Zeit damit verbracht, sich zu rasieren, bis sie sich eines Tages die Frage stellte: «Wieso mache ich das überhaupt?!». Und weil ihr offenbar keine logische Erklärung für das obsessive Haarevernichten an Beinen und Achseln kam, schmiss sie ihre Rasierprinzipen über Bord.

«Keine Haare sind viel heisser»

Statt unnötig Intimzeit mit dem Rasierer zu verschwenden, geht Morgan lieber ihrer Leidenschaft im Fitnessstudio nach oder teilt ihre Haarpracht mit ihren über 81'000 Followern auf Instagram und der Fan-Gemeinde auf Youtube. Während einige sie für ihre Individualität bewundern und gar ihre behaarten Achseln ablecken würden, finden andere ihre unrasierten Beine nicht gerade anschaulich. «Du bist ekelhaft», «Keine Haare sind viel heisser» und «Ich kotze gleich wegen ihrem Aussehen, ein Monster mit Haaren überwachsen» sind nur einige der Kommentare der Anti-Haarspriess-Gemeinde.

Uns gefällt der übermässige Pelz zwar auch nicht gerade, aber statt Morgan zu kritisieren, lassen wir sie ihr Leben lieber so leben wie sie es für richtig hält. Tun wir schliesslich auch.


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14 Kommentare

PfefferundSalz vor 25 Tagen
Wer drauf steht. Gibt für alles Liebhaber aber den Massengeschmack trifft sie damit vermutlich nicht.
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Naturpur vor 26 Tagen
Ich habe mich auch entschieden mein körperhaar wachsen zu lassen. Ich fühle mich viel freier, natürlicher und sexyer. Ebenso verzichte ich darauf parfum zu verwendet, denn der natürliche geruch meines körpers soll nicht zerstört werden. Zum waschen nehme ich nur wasser, denn seife überdeckt meinen autentischen duft. Eine dusche braucht es bei mir auch nur einmal die woche, denn der körper ist selbstreinigend und soll nicht durch übertriebene hygiene gestört werden. Den schambereich rasiere und stutze ich auch selbstverständlich nie. Es zwar mühsam wenn sich schamhaare zwischen eichel und vorhaut verfangen und dann so unangenehm ziehen. Aber welches bundesgesetz sagt dass immer alles angenehm sein muss?.
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Grässlich! vor 1 Monat
Stringtanga und unrasierte Beine und Bikinizone. Achseln auch nicht rasiert. Dann soll sie gefälligst Kleidung tragen, wo man das nicht sieht! Das ist ja widerlich so etwas! Sieht aus, wie bei uns die Südländer in der Badi. In der Schweiz gibt es auch solche Frauen. Furchtbar so etwas! Als Mann muss ich mich auch rasieren, wahrscheinlich öfter als die Frauen sich die Beine usw. rasieren müssen. Ich finde das ungepflegt und einfach nur grässlich!
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okay vor 1 Monat
Who cares?!? Jedem das Seine, aber muss jetzt die ganze Welt erfahren, dass sie das macht?
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