Wir wissen, was du mit deinem Geld anstellst

Wie viel verdienst du? Sparst du Geld für schwierige Zeiten? Und was stellst du im Ausgang mit deiner Kohle an? Wir haben es herausgefunden.

Über Geld spricht man nicht. Das hat uns nicht nur Mama beigebracht – spätestens wenn bei unseren ersten Dates die Rechnung kommt, stellen wir fest, dass Cash doch eher ein unsexy Thema ist.

Weil wir aber genau Dinge, über die eigentlich niemand reden will, nur zu gerne ansprechen, führten wir eine ausführliche Studie durch. Wir stellten alle möglichen Fragen zum Thema Geld und bekamen Antwort von über 10'000 Schweizerinnen und Schweizern – nun wissen wir, was in eurem Portemonnaie so läuft.

Hauptsache ordentlich verdienen

Zuerst einmal wollten wir ganz allgemein herausfinden, wie wichtig euch Geld eigentlich grundsätzlich ist. In Zeiten der Selbstverwirklichung waren wir doch überrascht, festzustellen, dass die Jugend auch heute noch vor allem Kohle scheffeln will: 80 Prozent der unter 20-Jährigen findet Geld wichtig. Über ein Viertel von ihnen gibt sogar ganz offen zu: «Ich habe das Ziel, möglichst viel Geld zu verdienen.» Erzählt das mal besser nicht Karl Marx.

Witziges Detail: Obwohl die meisten viel Cash haben wollen, interessieren sie sich kaum dafür, was auf der Welt damit passiert. Nur ein Drittel der Teilnehmer unter 35 informiert sich regelmässig über Finanz-Themen.

Jeder vierte Teilnehmer unter 20 Jahren hat bereits mehr als 10'000 Franken gespart. Kein Wunder interessiert ihr euch nicht für die grösseren Zusammenhänge in Sachen Finanzen. Wir finden das jedenfalls ziemlich beeindruckend. Ratet mal, was wir von der Tilllate-Redaktion durchschnittlich so auf der hohen Kante haben. Etwas restliches Münz von letztem Samstag und die Fussel in unserem Bauchnabel.

Lieber arbeiten als rumliegen

Einen wahren WTF-Moment erlebten wir auch, als wir sahen, wie ihr am liebsten Geld verdienen möchtet. Wir waren überzeugt, die meisten Befragten würden am liebsten – wie wir selbst – auf der faulen Haut liegen und trotzdem reich werden. Aber nein, der Grossteil der unter 30-Jährigen gibt an, dass sie für ihr Geld arbeiten wollen, auch wenn sie die Wahl hätten zwischen einem Leben als Schlendrian oder als fleissiges Bienchen. Nur 30 Prozent wollen lieber durch eine Erbschaft oder Glücksspiel Kohle machen als durch ehrliche Arbeit.

Die Antworten auf die Frage «Was macht dir am meisten Sorgen, wenn du an deine Zukunft denkst?» zeichnen jedoch ein anderes Bild. Durch alle Altersklassen ist die am meisten genannte Angst, dass man zu wenig Freizeit hat, um das Leben zu geniessen. Arbeiten, ja, aber trotzdem wollt ihr auch eine entspannte Work-Life-Balance. Fair enough. Das ist doch schon eher unser Ding.

Nach dem Shoppen kommt die Reue

Das bisschen Geld, das ihr habt, verprasst ihr dann vor allem – surprise – im Ausgang, für Ferien und Hobbys oder beim Shopping. Gerne auch mal vom Sofa aus: So gut wie alle unter 35-Jährigen kaufen ab und zu übers Internet ein – und fasst sich manchmal danach an den Kopf: Knapp die Hälfte der Befragten, hat bereits mindestens einmal eine Shoppingtour bereut. Tja, du solltest halt nicht so oft betrunken auf Amazon rumhängen.

Wir haben noch ein paar andere Dinge herausgefunden. Alle Resultate unserer  siehst du in der Bildstrecke.


Infos zur Studie: An der Geldumfrage haben zwischen dem 28. und 30. August 2017 rund 10'500 User von 20 Minuten Online und Tilllate teilgenommen. Die Daten sind nach Geschlecht, Alter, Erwerbstätigkeit, Einkommensklasse und Wohnort gewichtet worden, sodass sie möglichst gut der Struktur der Unique User pro Tag von 20 Minuten Online und Tilllate gemäss NET-Metrix-Profile 2017-1 entsprechen. Der Fehlerbereich für die gesamten Stichprobe liegt bei 1,0 Prozentpunkten.


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34 Kommentare

M 22 J. vor 17 Tagen
Lohnkonto: CHF 0.- Sparkonto: CHF 52'000.- Debitoren: CHF 5300.- Säule 3a: CHF 20'300.- Investiton in Weiterbildung: 8'500
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Katherina vor 19 Tagen
Ich spende im Jahr umgerechnet 2000 sfr. an "Marie Stopes International." Gut angelegtes Geld für einen guten Zweck. Ansonsten in Sparen 3&Reisen angelegt.
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Antwort von Laura vor 18 Tagen
Bravo! Ich erkläre dich jetzt hoch offiziel zur Gutmenschin. Du darfst jetzt ein Leben lang in Deutschland wohnen!
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Antwort von Edi vor 17 Tagen
Laura,Kathi macht efizente Entwicklungshilfe mit Ihrer Spende.Im Gegensatz zu deiner deutschen Regierung.Habe mir die Web Seite von MSI angesehen.Super efektive im Gegensatz zur Berliner Gutmenschen Mutti.
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