Dank Apple plötzlich weltberühmt

Millionen Menschen kennen plötzlich ihren Namen: Emma Blackery, eine 25-jährige Sängerin aus Essex ist dank der internationalen iPhone-Präsentation in aller Munde und Ohren.

 

«Was zur Hölle ist da gerade passiert?» – Emma Blackery kann es nicht fassen. Die junge Singe-Songwriterin und Youtuberin aus dem Städchen Basildon in Essex, England, chillt – wie sie dem Musikmagazin NME erzählt – gerade zuhause in ihrem Bett und schaut «Rick & Morty», als plötzlich ihr Telefon vor lauter Nachrichten fast explodiert: «Emma, schaust du die Apple Keynote?»

Das Popstarleben schien unerreichbar


Also schaltete sie ein und sieht: Das Cover ihrer «Magnetised»-EP, die sie selbst veröffentlicht hat. Als Beispiel für das neue Apple-Music-Konzept, ihr Face zwischen Lorde und Daye Jack. Mit der internationalen Karriere als Musikerin hat es bisher nicht so klappen wollen, die grossen Plattenlabels zeigen kein Interesse. So macht sie sich auf Youtube einen Namen, präsentiert ihre Songs dort neben semi-lustigen Sketches und «50 Shades of Grey»-Parodien. Fast eineinhalb Millionen Abonnenten folgen ihr, der eigentliche Traum vom Popstarleben scheint dennoch unerreichbar.

Und dann das. Eine der bekanntesten Marken aller Zeiten verwendet ihr Gesicht – und tatsächlich später auch ihren Song – während der wohl wichtigsten Tech-Präsentation des Jahres. Und Millionen von Menschen rund um den Globus sehen und hören zu! Laut eigenen Angaben wusste Emma im Vorhinein überhaupt gar nichts von ihrem Glück: «Es war absolut surreal.» Auf Twitter teilt sie ihre Aufregung natürlich sofort mit ihren Followern.


Innerhalb weniger Stunden schiesst ihre Abonnentenanzahl in die Höhe und sogar It-Girl/»DJane» Paris Hilton und Wrestling-Superstar Titus O'Neil – die grössten Idole der Sängerin (warum auch immer) – zählen auf einmal zu ihren Fans. Bei so viel Promo sollten doch bald auch die wichtigen Musikproduzenten und -labels anklopfen, könnte man meinen. Offen dafür ist die Britin jedenfalls.

Ungeachtet dessen arbeitet die ambitionierte junge Frau fleissig an ihrem ersten Album: «Ich stecke noch im Songwriting-Prozess, wenn alles gut läuft erscheint das fertige Album nächstes Jahr», erzählt sie. Solange der Hype um sie und ihre Musik noch anhält, stehen die Chancen dazu wohl gar nicht so schlecht. Danke, Apple!


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8 Kommentare

Grock vor 1 Monat
Ich habe ein iPhone und arbeite seit 27 Jahren mit Apple PCs, aber diese weltberühmte Frau kenne ich nicht.
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Nein vor 1 Monat
Sie hatte schon vor dieser ganzen Apple Sache viele Abonnenten und ihre Videos waren unter der britischen Youtube Comunity bekannt.
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Frage vor 1 Monat
Benutzt Emma iOS oder Android?
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Antwort von James vor 1 Monat
iOS seit sie jung war
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