Bizarre Sex-Geschichten aus dem Disneyland

Partys, Selbstbefriedigung und ein Aladdin, der es mit allen anderen Charakteren treibt: Auf Reddit beichten Arbeiter aus den Disneylands der Welt die kuriosen Sünden hinter den Kulissen.

The Walt Disney Company ist nur auf dem Papier ein Unterhaltungskonzern. In erster Linie arbeitet der US-Konzern nämlich im gleichen Business wie Gott: Disney erschafft Welten.

Die beiden Branchenkollegen unterscheiden sich aber markant in ihrer Ansicht einer gelungenen Welt. Während der Allmächtige offensichtlich Pädophilie, Köpfungen und Genozide in seinem Werk toleriert, geht Disney konservativer – man könnte fast schon sagen: christlicher – bei der Arbeit vor. Denn auch wenn Werke wie «Fantasia» oder «Alice im Wunderland» hervorragende Visuals für einen Drogentrip abgeben, ist die Disney-Welt eine heile Welt. Und sie ist eine «saubere» Welt: Es gibt keine Obszönitäten, indigene Amerikaner können kaum sprechen und Schwarze werden stereotypisch in eine Schublade gesteckt. Gäbe es in der Schweiz ein Disneyland, würde über ihm das SVP-Sünneli am Himmel stehen.

Die Kindheit zerbricht

Dass das alles nur Schein sein kann, ist uns wohl allen klar. Wir lernen früh, dass hinter einer Maske oder einem Politikerversprechen häufig etwas ganz anderes steckt, als wir vermutet haben. Das gehört zum Älterwerden und führt dazu, dass sich jährlich dutzende «Ich wähle Cédric Wermuth für die Revolution»-Typen zu «Die Grünliberalen haben echt gute Ideen»-Pragmatikern entwickeln. Wenn in der Disney-Welt Risse entstehen, stirbt aber nichts so Banales wie der Glaube ans Gute oder der Wunsch nach einer gerechten Welt. Wenn sich unsere Lieblings-Disneycharaktere als notgeile College-Studenten entpuppen, stirbt ein Teil unserer Kindheit. Und leider geschieht dies immer wieder.

Geständnisse aus dem Paradies

Vor kurzem tauchte auf Reddit ein Thread auf, in dem ein User (Ex-)Disneyland-Arbeiter dazu bat, die schrägsten Geschichten aus dem Freizeitpark auszupacken. Und diese haben es in sich, auch wenn die Schöpfer der Fantasywelt ihr Bestes geben, alle Sünde aus dem Paradies zu verbannen.

«Das Bizarrste sehen die Gäste nie», schreibt «Puppybeater», ein Ex-Disney-Arbeiter. «Ein Mann nahm sich in einem Hotelzimmer das Leben und sofort wurden die Zimmer mit hübschen Renovationsschildern geschmückt. Die Schauspieler in den Kostümen legten eine spontane Show hin, um die Menschen abzulenken, während die Polizei das Hotelzimmer durchsuchte.»

Sex, Sex, Sex

Die Krone der Disney’schen Schöpfung (die über sieben Jahre, statt nur sieben Tage Bauzeit benötigte) stellt das «Disney World» in Florida dar. Erstaunlich ist, dass Disney sein Meisterwerk weitgehend in die Hände von College-Studenten legt. Und die sind offensichtlich dauergeile, drogenverherrlichende Wahnsinnige. «Was passiert, wenn du viele Studenten von überall auf ein kleines Gebiet sperrst?», fragt sich «main_enigma». «Viel Sex. Viele Partys. Als ich da gearbeitet habe, kam mir der Sex eigentlich nur so zugeflogen. Ich werde das College-Programm bald wieder machen.»

Wir haben die absurdesten und witzigsten Anekdoten von den Disney-Arbeitern in der Diashow gesammelt. Diese sollen nicht nur zur Belustigung dienen, sondern auch nochmals unterstreichen: Egal ob Gott oder Disney – auch Weltenschöpfer können Unachtsamkeiten unterlaufen.  


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26 Kommentare

Malve vor 8 Monate
Nehmt die Lektüre und zieht euch auf das für Pubertierende reservierte Schlafzimmer zurück.
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Doni vor 8 Monate
Was ist den hier los? Einmal eine ein wenig bissige Einleitung und schon rastet ihr aus?
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Andromeda vor 8 Monate
Es ist anzunehmen, dass der saudumme SVP-Seitenhieb zumindest einer der Hauptgründe für die Existenz dieses Artikels ist.
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Papa Bär vor 8 Monate
Ja und das wird erst nach 60ig, 70ig 80ig Jahren erst festgestellt? Für mich waren die Beziehungen Donald Duck, Daysy Duck und Gustav Gans immer schon als Kleinkind suspekt. Und alle sind Onkels oder Tanten. Wenn dies nicht Inzucht in reinster Form ist, dann muss Walt Disney ein ausgeprägter Verwandtenbeglücker mit seinem Reichtung gewesen sein. Ohne Hintergedanken seinerseits natürlich.
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