Nur auf 12. Platz – Zürich ist kein Paradies

Ein umfassendes Ranking offenbart, in welchen Städten du als Millennial am besten aufgehoben bist. Die Schweiz schneidet gar nicht Mal so gut ab – also weg von hier!

Was hält dich an deinem bisherigen Wohnort fest: Deine Familie? Dein Job? Dein supergünstiges Zimmer in einer Zwölf-Kopf-WG? Das alles hinter dir zu lassen, ist gar nicht so mühselig, wie du es dir vorstellst. Du hast garantiert einen Kumpel, der der Schweiz den Rücken gekehrt hat und jetzt in Berlin irgendwelchen Hipsterquatsch macht, in Australien Bäume kuschelt oder auf einer Weltreise in Mexico bei seiner Traumfrau hängengeblieben ist.

Dass sich ein Tapeten- und Landeswechsel gerade für unsere Generation lohnen kann, beweist das Millennial-City-Ranking von Nestpick. Die Wohnungsinserate-Plattform untersuchte 16 Faktoren, die für uns angeblich von erheblicher Wichtigkeit sind – zum Beispiel: Bierpreis, Clubs, Jobchancen, Internetgeschwindigkeit oder LGBT-Toleranz – und untersuchte tausende Städte weltweit nach deren Reiz für Millennials.

Amsterdam an der Spitze

Die Liste der besten 100 Städte wird von Amsterdam angeführt. Das liegt wohl nicht nur am Gras oder dem Rotlichtviertel, sondern etwa an der guten Gleichstellung von Mann, Frau und allem dazwischen, diversen Festivals in der Region, einem guten Zugang zu Verhütungsmittel und schnellem Internet.

An zweiter Stelle liegt das kostengünstige Partystadt Berlin und danach folgen München (Bier!), Lissabon (günstiges Essen, aber eine enorm hohe Jugendarbeitslosigkeit) und Antwerpen (mit einem hohen Faible für Technik).

Die Schweiz ist ganz okay

Zürich belegt als eine von zwei Schweizer Städten den zwölften Rang. Tja, Bier und Essen sind bei uns schlicht zu teuer und der Wohnungsmarkt unserer Metropole ist fürn Arsch. Genf kommt noch schlechter weg und liegt auf dem 43. Platz, da die Job-Chancen und das Nachtleben noch etwas schlechter aussehen. Cool sei die Stadt – genau so wie Zürich – aber wegen einer hohen Technikaffinität und fairem Umgang mit gleichgeschlechtlicher Liebe und Einwanderern.

Zuunterst auf der Liste steht die peruanische Hauptstadt Lima, weil die Gesundheitsversorgung, das Internet, der Zugang zu Verhütungsmitteln und die Gleichstellung von Homosexuellen ziemlich miserabel sind.

Bevor ihr also eure Auswanderungspläne in die Tat umsetzt, werft doch noch einen kurzen Blick auf das Ranking. Nur damit ihr nicht plötzlich bemerkt, dass es an eurem Traumort kaum Internet oder Jobs gibt. Oder ihr wegen eurer Sexualität eingeknastet werdet. Denn dann hilft auch das günstigste Bier nichts mehr.  


Kommentar schreiben

67 Kommentare

Peter Vogel vor 4 Monate
Arbeits-markt
2
2
Antwort
Zombie vor 4 Monate
Zürich ist auch nicht mehr das was es einmal war. Tsss...
9
7
Antwort
Antwort von Zombie vor 4 Monate
Mach mich nur weiter nach, bald wirst Du kein PC mehr haben, das garantriere ich Dir, wir enthüllen Dich immer mehr, wie kann man nur so bescheuert sein und denken, dass man im Netz auf Plattformen anonym ist, ich lach mich weg!!!😃
3
9
Antwort
Josef vor 4 Monate
Platz 12 von wie vielen Städten? First World Problems...
7
3
Antwort
Wir wissen, wo ihr eure Penisbilder schiesst

Wir wissen, wo ihr eure Penisbilder schiesst

Hast du den schlimmsten Mitbewohner der Welt?

Hast du den schlimmsten Mitbewohner der Welt?

«Wir Syrer verlieren fast nie unseren Humor»

«Wir Syrer verlieren fast nie unseren Humor»

Soll Spotify Nazi-Musik sperren?

Soll Spotify Nazi-Musik sperren?