Das Youtube für Podcasts ist da

Die App «CastBox» liefert die perfekte Lösung für Podcast-Fans – dank einem Algorithmus, der Audiofiles transkribiert.

Gerade bei Millenials werden Podcasts immer beliebter, wie das Edison Research Center diesen Sommer festgestellt hat. Logisch: Wenn man in einer vollgestopften S-Bahn rumhängen muss, ist es um einiges chilliger, sich einfach Zeugs anzuhören, anstatt auf dem Handy ein Video anzugucken und sich eine Nackenstarre einzufangen. Ausserdem gibts von erotischen Hörspielen bis zu Science-Fiction-Kram alles, was das Herz begehrt. Selbst die Mischung aus beidem existiert: Erotische Podcasts mit sexy Boardcomputern.

Dementsprechend brauchen wir eine schicke Lösung um Episoden anzuhören. iTunes, Spotify oder Soundcloud sind nämlich nur suboptimal – wegen einer teils kleinen Auswahl oder nicht ganz so ausgeklügelten Such- und Empfehlungsfunktionen.

Im Podcast suchen

CastBox will nun eine Alles-in-allem-Lösung für Podcasts bieten: Ein cooler Player mit verstellbarer Geschwindigkeit, Lesezeichen, Schlaftimer und Kapitelübersicht. Das krasseste, neue Feature ist aber die Suchfunktion. Denn CastBox lässt alle Audiofiles durch ein Programm rattern, das diese automatisch transkribiert. Das heisst: Du kannst danach easy nach Stichworten suchen, die nicht in der Beschreibung, sondern gleich im Podcast selbst vorkommen. Fancy Sache.

Die App hat bisher rund 16 Millionen Franken an Kapital gesammelt, mit dem die Entwickler vor allem den Transkriptionsalgorithmus auf Vordermann bringen wollen. Bisher ist das Feature erst bei englischsprachigen Podcasts verfügbar. Nachdem der Algorithmus mit Englisch perfekt klarkomme, soll es auch auf andere Sprachen ausgeweitet werden.

Über 50 Millionen Podcasts

Ziel von CastBox ist es, das «Youtube für Podcasts» zu werden. Ein ambitionierter Plan – aber die App sticht bereits jetzt die meisten Alternativen aus. Auch weil die Empfehlungsfunktion ziemlich schick funktioniert und die Bibliothek mit über 50 Millionen Podcasts verdammt umfangreich ist.


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2 Kommentare

Ben vor 1 Monat
Coole Sache, musste ich gleich testen. Ich hoffe von den 16 Millionen ist dann noch was übrig um einen Video-Player einzubauen. Bild-Wiedergabe gibt‘s nämlich zur Zeit anscheinend nicht. Find ich noch praktisch bei Video-Podcasts.
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Gerry vor 1 Monat
Youtube hat über eine Milliarde Nutzer jeden Monat. Die wollen das Youtube des Podcasts werden? Gebt mir Bescheid, wenn sie 10% davon erreicht haben, ab dann fängt es mich an zu interessieren.
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