«Es muss wie eine Sucht sein!»

Die neue kostenlose App «Blackpills» revolutioniert das Mobile-Streaming und setzt auf Drogen, Sex und nicht immer jugendfreien Humor.

Ein neuer Streamingdienst soll unsere Art Serien zu konsumieren, nachhaltig verändern. «Blackpills» kommt aus Frankreich, richtet sich aber an den internationalen Markt – und dabei ganz gezielt an junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren mit Smartphone. Das Ziel: Freshe Storys und Inhalte speziell auf die Bedürfnisse unserer «Generation iPhone» zugeschnitten. Bedeutet: Kurz (maximal 15 Minuten pro Folge), unangepasst und NSFW.

Jede Woche eine neue Serie

Mit 16 Serien bietet der Dienst gleich mal ganz schön viel Material, um genug auf die Produktionen reinzukippen. Und diese Serien haben es in sich. Ziemlich explizit, brutal und teilweise irre komisch orientiert sich das Angebot von «Blackpills» nicht an gängigen TV- und Serientrends. Im Gegenteil – die Macher scheinen sich auf Teufel-komm-raus dazu verpflichtet zu haben, so gut es geht anzuecken und auf christlich-familienfreundlichen Content zu verzichten.

Zu sehen gibts stattdessen Serien, die mit dem Satz «Ich will dass du mich heute Nacht fickst – richtig hart.» beginnen. Oder welche, die Hollywoodstar James Franco dabei zeigen, wie er in einem gelben Frauenkleid willkürlich Leute auf offener Strasse verprügelt – mit einem überdimensionalen Joint. Und das Beste: Jede Woche soll nicht etwa eine neue Folge dazukommen, sondern gleich eine komplette Serie.

So süchtigmachend wie Netflix?

«Blackpills muss wie eine Sucht sein», erklärt Co-Founder Patrick Holzman im Interview mit der «Welt». «Wir bieten absolut keine Familienunterhaltung an.» Das Konzept sei eine Mischung aus HBO und Snapchat, kein Trash aber möglichst krass. Auf dem Smartphone immer dabei und durch die Kürze der einzelnen Segmente perfekt für den rastlosen Zeitplan der Zielgruppe. Beim Schulweg, vor dem Schlafengehen, auf der Toilette.

Noch ist die werbefinanzierte App vollkommen gratis. Kostenpflichtige Features sind für die Zukunft jedoch nicht ausgeschlossen. Im deutschen Sprachraum steht «Blackpills» bisher leider nur iPhone-Usern zu Verfügung.


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10 Kommentare

Josi vor 3 Monate
Was bringt uns dieser Artikel wenn diese App in der Schweiz gar nicht erhältlich ist?????? Schlecht recherchiert.
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Antwort
Antwort von Emily Vogue vor 3 Monate
Dass App ist bereits erhältlich und für die Schweiz verfügbar. Serien-Tipp: Virgin... sooo lustig...
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Antwort
Max vor 3 Monate
Android nutzer können sich die App Problemlos aus dem Netzt ziehen. Allerdings nur auf Englisch nit deutschem Untertitel schauen 😃
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Antwort
Meinhard Stark vor 3 Monate
Es ist ja so schön, dass nur Erwachsene von Magersucht, Selbstmordgedanken, usw. betroffen sind. Da muss man doch die minderjährige Jungdnd nicht damit belasten Ey Leute, Bitte!!! Endlich thematisiert mal jemand diese Tabuthemen für die grosse Masse.
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