Sogar die Bünzlischweizer lieben ihn

Frank Turners bester Freund brachte sich um. Mit uns sprach der britische Singer-Songwriter über diesen schweren Schicksalsschlag und über Fans, die mit ihm ihre Probleme wälzen wollen.

Selten schaffen es Punkrock-Sänger aus dem eigenen Dunstkreis hinaus, oder kriegen es gar hin, eine breite Masse von sich zu überzeugen. Meist wollen das solche Künstler auch nicht wirklich. Bei Frank Turner lief das aber alles ein bisschen anders.

Der Brite aus dem englischen Winchester, besuchte zwar das fancy Eton-Internat, war aber alles andere als gehoben. Nach der Schule fokussierte Turner sich auf seines Musik, spielte tausende Konzerte, sammelte eine extrem treue Fan-Community um sich und schaffte es, den Bogen zwischen Mainstream und Punkrock zu spannen. Und auch wenn die Rufe, er hätte seine Seele an den Teufel verkauft, in den letzten Jahren immer lauter wurden, bleibt niemand so kredibil wie Frank Turner.

Sogar die Bünzlischweizer lieben ihn

Vielleicht liegt es daran, dass seine Fans ihm so treu sind. Oder an seinen Songs. Oder an seinen Live-Shows. Denn diese sind meist ausverkauft und haben eine solch krasse Energie, die man selten – vor allem in der Bünzli-Schweiz – erlebt. Jeder und jede kann seine Lieder mitsingen und macht das auch lauthals.

Turner gilt als genialer Songwriter, der seine Geschichten in Songs verarbeitet. Chronische Rückenprobleme, Drogenexzesse oder Freunde, die er verloren hat: Die Texte gehen nahe, sind unverblümt und direkt.

Auch in Interviews nimmt der Engländer kein Blatt vor dem Mund. Am diesjährigen Musikfestival M4Music sprach er so offen und ehrlich über den Suizid eines engen Freundes, die Probleme seiner Fans und über ein sehr spezielles neuen Projekt. Das alles siehst du im obigen Video.


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12 Kommentare

Gerry vor 3 Monate
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CH-Bünzli Nr.1 vor 3 Monate
Von den gut tausend Konzerten die ich in meinem Leben gesehen habe, ist mir jenes von Frank Turner in besonderer Errinerung geblieben.
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Rod vor 3 Monate
Klar! Er ist selber ein Bünzli!
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Antirassist vor 3 Monate
Danke für den rassistisch anmutenden Begriff "Bünzli-Schweiz"! Mit uns kann man's ja machen..
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